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Zweiter Startschuss zur Implementierung von Zugferd

Editorial des Email-Newsletters 09-2017 vom 29.09.2017

29.09.2017

Gerhard Schmidt

Gerhard Schmidt
Gerhard Schmidt ist Chefredakteur von rechnungsaustausch.org

 

Als im Sommer 2014 mit der Veröffentlichung der Spezifikation 1.0 der Startschuss für Zugferd fiel, haben diesen nicht allzu viele Hersteller von rechnungserzeugender Software gehört. Oder sie haben ihn gehört und sich erst einmal Zeit gelassen. Ging es doch nicht um einen Sprint, bei dem sich die Gewinner zeitnah im Glanz ihrer Medaillen sonnen können, sondern um einen Marathon, vielleicht sogar um einen Ultramarathon. Da gilt es, die Kräfte einzuteilen, die Mitbewerber im Auge zu behalten, mit dem Start gar zu warten. Für die Zuschauer kein sehr dynamisches Bild. Als dann noch bekannt wurde, dass beim europäische Komitee für Normung CEN die Norm für eine Kernrechnung entwickelt werden soll, sind die noch nicht Gestarteten erst recht nicht gestartet und die, die schon unterwegs waren, haben ihr Tempo gedrosselt. Denn wenn es eine europäische Rechnungsdatennorm gibt, dann muss diese das Ziel sein, und nicht das nationale Zugferd.

Seit wenigen Wochen gibt es die europäische Norm für „Elektronische Rechnungsstellung EN 16931". Die europäische Zielmarke ist damit gesetzt. Und auch für Zugferd gibt es durch das kürzlich verabschiedete „Zugferd 2.0 Profil EN 16931" eine neue Zielmarke. Die Bezeichnungen machen deutlich: die Zielmarken sind identisch.

Der zweite Startschuss zur Implementierung von Zugferd ist also gerade gefallen. Lauter, weil europäisch und nicht nur national. Und zwingender, denn alle Hersteller rechnungserzeugender Software müssen die neue Zielmarke passieren, wenn unter ihren Kunden Unternehmen sind, die an die öffentliche Verwaltung liefern. Denn die öffentliche Verwaltung wird auf Rechnungen basierend auf der CEN-Norm bestehen.

Pflicht für die Hersteller rechnungserzeugender Software ist ab sofort die Implementierung der CEN-Norm EN 16931 / des Zugferd 2.0 Profil EN 16931. Zur Kür wird für sie gehören, ob sie zusätzlich noch mehr strukturierte Daten implementieren wollen, ob sie Spezialisierungen innerhalb der Norm unterstützen wollen (für Experten: CIUS) und ob sie neben dem Versand von ausschließlich strukturierten Daten auch ein hybrides Rechnungsformat unterstützen. Über Fragen und Aspekte der Kür wird noch ausführlich zu reden sein.

Ihr Gerhard Schmidt

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