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Mit ZUGFeRD in die Zukunft

28.02.2013

Gerhard Schmidt

Gerhard Schmidt
Gerhard Schmidt ist Chefredakteur von rechnungsaustausch.org

 

War ein medienbruchfreier elektronischer Rechnungsaustausch bislang EDI-Anwendern vorbehalten, so können mit Zugferd nun alle Unternehmen, insbesondere die kleinen und mittleren, sowie die öffentlichen Verwaltungen davon profitieren. Zugferd wurde im letzten Jahr im Rahmen des Forums elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) als nationaler Standard für ein Dokumenten- und Datenformat für den Austausch von elektronischen Rechnungen entwickelt. Zugferd verknüpft die  bildhafte Darstellung einer Rechnung im Format PDF/A-3 mit einem inhaltlich identischen Rechnungsdatensatz im XML-Format. Die XML-Daten werden dabei in das PDF-Dokument eingebettet.

Den öffentlichen Startschuss für Zugferd geben während der CeBIT 2013 in einer gemeinsamen Veranstaltung Bundeswirtschaftsminister Rösler, Bundesinnenminister Friedrich und Bitkom-Präsident Kempf. In Podiumsdiskussionen wird Zugferd vertieft.

Trotz sehr kurzer Vorbereitungszeit war es einigen Softwareherstellern möglich, für die CeBIT 2013 erste Zugferd -Pilotanwendungen zu entwickeln. Die Messebesucher können so die neue Welt des elektronischen Rechnungsaustauschs unmittelbar erleben, indem sie eine Rechnung von einem Messestand mit rechnungserstellendem Piloten zu einem beliebigen Messestand mit rechnungsverarbeitendem Piloten (z.B. auf einem Stick) mitnehmen.

Bleibt zu hoffen, dass Wirtschaft und Verwaltung die enormen Einsparpotenziale des medienbruchfreien elektronischen Rechnungsaustauschs erkennen und Zugferd sich schnell in den Unternehmensprozessen etabliert.

Ihr Gerhard Schmidt

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