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Newsletter Ausgabe 9-2020 vom
16. Oktober 2020

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Quo Vadis E-Rechnung in Deutschland?

 

„Quo Vadis E-Rechnung in Deutschland?" war der Titel der Abschlussdiskussion des diesjährigen E-Rechnungsgipfels Ende September. Wie wir es schaffen, bei der E-Rechnung hierzulande noch mehr Tempo aufzunehmen, sollten die Podiumsteilnehmer aufzeigen. Mehr Information, mehr Aufklärung, mehr Kommunikation, mehr Kooperation war da zu hören. Kurz: Lasst uns zusammen an einem Strang ziehen! Das klang wie der Appell, endlich ein Multisteakholderforum zur E-Rechnung zu gründen. Das haben wir allerdings schon längst und die Organisationen, die die Podiumsdiskutanten repräsentierten, sind dort alle Mitglied! Vor über zehn Jahren wurde das Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD) gegründet mit genau der Zielstellung: Information, Aufklärung, Kommunikation, Kooperation. Sehr erfolgreich war dieser Ansatz zur digitalen Transformation des Rechnungsaustauschs während eines ganzen Jahrzehnts offensichtlich nicht. Was wäre die Alternative? Druck auf die Rechnungsausteller, so wie es die öffentliche Verwaltung des Bundes als nationale Branche und Italien für die gesamte Wirtschaft tun. Das war die eigentliche Antwort des E-Rechnungsgipfels auf die Frage „Quo Vadis E-Rechnung in Deutschland?"

Ihr Gerhard Schmidt

Veranstaltungen: E-Rechnungs-Gipfel 2020: Spannende Themen über die E-Rechnung hinaus (Gerhard Schmidt)

Groß war die Freude der Teilnehmer des E-Rechnungsgipfels 2020 bereits vor Eröffnung der Veranstaltung. War es für viele doch das erste physische Treffen mit Kollegen seit vielen Monaten. Ein Drittel der Teilnehmer zog es vor, den Kongress aus dem Homeoffice zu verfolgen. Die anderen verteilten sich am 21. und 22. September 2020 im Bankettsaal des Düsseldorfer Hiltonhotels auf mit großzügigem Abstand im Raum verteilten Stühlen. Der diesjährige E-Rechnungsgipfel bewies, dass auch in Coronazeiten Vor-Ort-Tagungen möglich sind, wenn die Größe des Raumes, frische Ideen des Veranstalters und disziplinierte Teilnehmer zusammenspielen.

Öffentliche Verwaltung: Informationsseite zur E-Rechnung in der Bundes­verwaltung

Unter www.e-rechnung-bund.de informiert der Bund seit Kurzem über elektronische Rechnungen an die Bundesverwaltung. Bereitgestellt werden dazu Materialien ür Rechnungssteller, Softwarehersteller und Behörden ergänzt um ein Glossar E-Rechnung von A–Z sowie FAQs.

Digitalisierung: Bitkom präsentiert Digital Office Index 2020

Papierstapel, Briefe und Aktenordner haben ausgedient: Die deutsche Wirtschaft macht bei der Digitalisierung ihrer Verwaltungsprozesse in diesem Jahr kräftig Druck. So sagen fast 9 von 10 Geschäftsführern und Vorständen in Deutschland (86 Prozent), ihr Unternehmen habe das Ziel, Briefpost durch digitale Kommunikation zu ersetzen. Das ist doppelt so viel wie 2018, als es noch 43 Prozent waren. Fast zwei Drittel der Unternehmen (63 Prozent) gelingt dies bereits zunehmend – ebenfalls ein deutlicher Anstieg gegenüber 2018 (30 Prozent). Das sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung unter 1.104 Unternehmen aller Branchen ab 20 Mitarbeitern in Deutschland, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom im Mai und Juni 2020 durchgeführt wurde.

Digitalisierung: KPMG-Studie 2020: Digitalisierung im Rechnungswesen stagniert

In den vergangenen beiden Jahren haben Unternehmen bei der Digitalisierung des Rechnungswesens kaum Fortschritte gemacht. Das zeigt die Umfrage „Digitalisierung im Rechnungswesen 2020" von KPMG und der Ludwig-Maximilians-Universität München, für die zum vierten Mal CFO's, Chief Accountants und andere leitende Führungskräfte aus 331 Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz befragt wurden. So haben sich seit 2018 unterschiedliche Technologien von Cloud-Lösungen über Big-Data-Tools und Künstliche Intelligenz bis hin zu Blockchain-Technologien im Rechnungswesen nicht nennenswert weiterverbreitet. Und erst sieben Prozent der Studienteilnehmer sind zu SAP S/4HANA gewechselt - eines der wichtigsten Projektvorhaben der digitalen Transformation in den nächsten Jahren.

Aus dem BMF: Rück­wir­kung der Rech­nungs­be­rich­ti­gung auf den Zeit­punkt der ur­sprüng­li­chen Aus­stel­lung und Vor­steu­er­ab­zug oh­ne Be­sitz ei­ner ord­nungs­mä­ßi­gen Rech­nung

Mit dem Schreiben setzt das BMF die Rechtsprechung des EuGH und des BFH zur rückwirkenden Rechnungsberichtigung seit dem Jahr 2016 um. Aus Unternehmenssicht geht es im Kern dabei um die Frage: Unter welchen Voraussetzungen ist eine rückwirkende Rechnungsberichtigung möglich, ohne dass für einen zu Unrecht in Anspruch genommene Vorsteuerabzug ggf. über mehrere Jahre Zinsen nach § 233a AO gezahlt werden müssen?

Literatur: IT-gestützte Maßnahmen zur Erhöhung von Tax Compliance (Christian Huber)

Durch die freiwillige Implementierung IT-gestützter Maßnahmen können Steuerpflichtige den gesetzlichen Anforderungen entsprechen und darüber hinaus außersteuerliche Vorteile realisieren. Zur Sicherstellung des Verifikationsauftrages nutzt die Finanzverwaltung ebenfalls IT-gestützte Maßnahmen. Der Beitrag IT-gestützter Maßnahmen zur Erhöhung von Tax Compliance wird durch zwei Teilziele beurteilt. In einem ersten Schritt wird das Verhalten der Steuerpflichtigen und die Reaktion der Finanzverwaltung auf dieses Verhalten erörtert. Darauf aufbauend wird die Erhöhung von Tax Compliance durch IT im Besteuerungsverfahren anhand von konkreten Beispielen dargestellt.

Pressespiegel / Linktipps

* Peppol soll die E-Rechnung revolutionieren (Der Treasurer, 02.10.2020)
* Heidelberg optimiert das Rechnungs-Management (eGovernment Copmputing, 24.09.2020)
* Es rechnet sich (Kommune 21, 23.09.2020)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 23.10. Webinar: B2B-E-Commerce 2020 – Status quo, Erfahrungen und Ausblicke (Seeburger)
* 30.10. Webinar: GoBD und Tax Compliance im E-Invoicing (Seeburger)
* 06.11. Webinar: Wie fit ist Ihr Unternehmen? – Das Reifegradmodell digitaler Geschäftsprozesse (Seeburger)
* 12.11.-13.11. Online: Digital Office Conference 2020 (Bitkom)
* 13.11. Webinar: Praxisbeispiel: Elektronische Archivierung und Integrationsszenarien in Software-Applikationen und Cloud Services (Seeburger)
* 20.11. Webinar: E-Rechnung wird ab 2020 Pflicht – Der Countdown läuft, welche Fristen und Vorgaben sind zu beachten? (Seeburger)
* 27.11. Webinar: Die E-Rechnung – Fazit 2. Halbjahr 2020 (Seeburger)
* 09.12.-10.12. Köln: Praxistag Elektronische Rechnung 2020 (GS1)

FibuNet: Prozessdokumentation im Rechnungswesen leicht gemacht

Mit den C4B Manuals können Sie selbst Geschäftsprozesse einer eingehenden Auditierung unterziehen, an den Stand der aktuellen Rechtslage anpassen und gleichzeitig weiter automatisieren. Die Prozesse sind bereits hinterlegt und die Flow Charts vormodelliert. Nach Installation der Software kann direkt mit der bereits vorhandenen Prozessbeschreibung gearbeitet bzw. können Anpassungen vorgenommen werden.

SEEBURGER: ZUGFeRD – die Vorteile der elektronischen Rechnung bei Rechnungsstellung und Rechnungsempfang

Als branchenübergreifendes Datenformat für den elektronischen Rechnungsdatenaustausch kann ZUGFeRD beim E-Invoicing im B2B-, B2G- und B2C-Geschäftsverkehr eingesetzt werden. In diesem Blog schauen wir uns ZUGFeRD genauer an und stellen Ihnen die Vorteile der elektronischen Rechnung bei Rechnungsstellung und Rechnungsempfang vor. Welche Kosten stehen welchem Nutzen gegenüber? Wo liegt das Rationalisierungspotenzial elektronischer Rechnungen?

Verfahrensdoku: Verfahrensdokumentation einfach abhaken!

„Verfahrensdokumentation einfach abhaken!". Diesem Ziel haben wir uns mit Verfahrensdoku verschrieben. Wir machen das spröde Thema „Steuerliche Verfahrensdokumentation" für Unternehmen und Steuerberater geschmeidig. Wir geben eine Antwort auf die Frage: Wie kann ich als Unternehmer effizient eine Verfahrensdokumentation erstellen?

GISA: E-Rechnung wird Pflicht – so geht es weiter!

Die nächste Stufe bei der Einführung der flächendeckenden elektronischen Rechnungslegung zündet am 27. November 2020. Ab diesem Tag müssen gemäß EU-Richtlinie 2014/55/EU alle Rechnungen über 1.000 Euro an Behörden der mittelbaren und unmittelbaren Bundesverwaltung in einem bestimmten elektronischen Format übermittelt werden. GISA bietet eine schnell zu implementierende Lösung für die Erzeugung und den Versand von elektronischen Rechnungen an. Wir können Sie beraten, damit Sie die für Sie beste Lösung finden. Kontaktieren Sie uns!

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