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Newsletter Ausgabe 1-2020 vom
7. Februar 2020

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Porto für Zugferd- und XRechnung-Rechnungen

 

Na endlich! Freute ich mich, als mir der Hersteller meiner seit vielen Jahren genutzten Fakturasoftware mitteilte, dass ich ab sofort Rechnungen auch in den Formaten Zugferd Basic, Zugferd Comfort und XRechnung verschicken kann. Das wollte ich gleich ausprobieren, stellte dann aber fest, dass ich dafür pro Rechnung 25 Cent „Porto“ an den Hersteller meiner Fakturasoftware zahlen soll. Welchen Nutzen hätte ich von diesem Portoinvestment? Keinen. Also werde ich weiterhin meine Rechnungen als normales PDF verschicken. Nur wenn ein Kunde von mir explizit eine Rechnung in einem der modernen Formate fordert, werde ich im Einzelfall dafür dann auch Porto für die Rechnung bezahlen.

Das Argument, Zugferd-Rechnungen funktionierten ohne bilaterale Absprachen zwischen Rechnungssteller und Rechnungsempfänger, trifft in meinem Fall nicht zu. Ich werde Zugferd-Rechnungen nur dann verschicken, wenn dies bilateral abgesprochen ist. Wobei bilaterale Absprache nicht ein Gespräch auf Augenhöhe bedeutet, sondern die Forderung eines Kunden an mich, die ich widerspruchslos zu erfüllen habe.

Da mein Unternehmen viel zu klein ist, als dass es selbst von seinen Lieferanten (beispielsweise der Telekom) ein bestimmtes Rechnungsformat fordern könnte, werde ich als Unternehmer leider auch in Zukunft keinen aktiven Beitrag zur Verbreitung von Zugferd leisten können.

Ihr Gerhard Schmidt

Digitalisierung: Deutsche Wirtschaft läuft der Digitalisierung weiter hinterher

In den Führungsetagen der deutschen Wirtschaft werden die eigenen Erfolge bei der Digitalisierung skeptisch beurteilt. Eine deutliche Mehrheit (58 Prozent) der Geschäftsführer und Vorstände gibt an, dass ihr Unternehmen bei der Digitalisierung noch ein Nachzügler sei. 3 Prozent meinen sogar, den Anschluss verpasst zu haben. Nur rund jedes dritte Unternehmen (36 Prozent) hält sich für einen Digitalisierungs-Vorreiter. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage unter 502 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

Digitalisierung: Bitkom zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland

Alles, was Bitkom-Präsident Achim Berg zur digitalen Wettbewerbsfähigkeit in Deutschland sagt, trifft uneingerschränkt auch auf den elektronischen Rechnungsaustausch zu: "Ein digitaler Motor sind wir nicht, bei der Digitalisierung geben andere das Tempo vor. Länder wie Dänemark, Singapur, die USA oder China könnten unterschiedlicher kaum sein, aber sie haben uns eines voraus: Sie gehen die Digitalisierung entschieden, mit Begeisterung, Engagement und in Höchstgeschwindigkeit an. Daran dürfen wir uns ein Vorbild nehmen. Das System Deutschland braucht kein Update, es braucht einen Restart. Wir müssen das Digitale von Grund auf neu denken – in Staat, Wirtschaft und Gesellschaft."

Öffentliche Verwaltung: KDO bringt kommunales E-Rechnungs-Portal an den Start

Der kommunale IT-Dienstleister KDO hat ein E-Rechnungs-Portal für Kommunen an den Start gebracht. Das Portal bietet Kommunen wie Lieferanten Unterstützung bei der Umsetzung der gesetzlichen Pflichten. Das Portal nutzt dabei bevorzugt das deutschlandweit anerkannte Format XRechnung. Die Plattform bietet Lieferanten die Möglichkeit, Rechnungsdaten direkt über ein Web-Formular zu erfassen, um daraus eine XRechnung generieren und versenden zu lassen. Auch das Hochladen einer bereits erzeugten XRechnung ist möglich. Des Weiteren können in einem anderen System erzeugte strukturierte Rechnungen eingereicht und bei Bedarf konvertiert werden. Diese werden dann individuell an die Empfängerkommune weitergeleitet.

International: Die elektronische Rechnung – nichts Neues in Lateinamerika (Lennart Hesse)

Elektronische Rechnungen sind in Lateinamerika nichts Neues. Dort sind Unternehmen seit Jahren daran gewöhnt, in nahezu jedem Land elektronische Rechnungen entweder direkt oder über zentrale Rechnungs-eingangsplattformen an die Auftraggeber auszustellen. Dabei müssen sich Unternehmen auf die länderspezifischen Facetten, zum Beispiel die verschiedenen Formate, die digitale Signatur oder die Durchnummerierung der einzelnen Rechnungen durch die Steuerämter, einstellen. Rechnungen für Waren und Rechnungen für Dienstleistungen müssen in Brasilien beispielsweise an unterschiedliche Plattformen der verschiedenen nationalen und regionalen Steuerämter gesendet werden, während Rechnungen in Chile an zentraler Stelle registriert werden. Diese müssen dann allerdings individuell mit einer Identifizierungsnummer versehen werden. Dabei hat Chile, wo das e-Invoicing seit 2014 für alle Unternehmen verpflichtend ist, eines der ausgeklügelsten Compliance-Systeme überhaupt.

Rechtliches: BFH zu Anforderungen zur Leistungsbeschreibung und zum Leistungszeitpunkt für eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung

Die Bezeichnung der erbrachten Leistungen als "Trockenbauarbeiten" kann den Anforderungen an die Leistungsbeschreibung genügen, wenn sie sich auf ein konkret bezeichnetes Bauvorhaben an einem bestimmten Ort bezieht. Die Angabe des Leistungszeitpunkts kann sich aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben, wenn nach den Verhältnissen des Einzelfalls davon auszugehen ist, dass die Werklieferung oder Werkleistung in dem Monat der Rechnungsausstellung erbracht ("bewirkt") wurde (Fortführung der Senatsrechtsprechung im Urteil vom 01.03.2018 – V R 18/17, BFHE 261, 187, HFR 2018, 987).

Pressespiegel / Linktipps

* Erfolgreiche Einführung mit der XRechnung? (eGovernment Computing, 07.01.2020)
* So stellen Handwerksbetriebe auf E-Rechnung um (Deutsche Handwerks Zeitung, 02.01.2020)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 07.02. Webinar: Update für Entscheider und Führungskräfte: Status, Marktübersicht, Applikationen, Cloud Services und globale E-Invoicing-Vorschriften (Seeburger)
* 18.02. Webinar: Deep Dive Mobiles Scannen (PSP)
* 14.02. Webinar: E-Rechnung wird ab 2020 Pflicht – Der Countdown läuft, welche Fristen und Vorgaben sind zu beachten? (Seeburger)
* 06.03. Webinar: GoBD und Tax Compliance im E-Invoicing (Seeburger)
* 20.03. Webinar: Die E-Rechnung in Wirtschaft und Verwaltung – Was war, was ist und was kommt? (Seeburger)
* 13.03. Webinar: Was kommt vor der E-Rechnung? E-Ordering: Reorganisation, Digitalisierung und IT-Management (Seeburger)
* 21.02. Webinar: E-Invoicing zwischen Standard und bilateraler Abstimmung – Wie groß sind die Unterschiede wirklich? (Seeburger)
* 27.03. Webinar: E-Invoicing in der öffentlichen Verwaltung (Seeburger)
* 03.04. Webinar: Erfahrungsbericht Schweiz: Die Elektronische Rechnung in der Wirtschaft (Seeburger)
* 17.04. Webinar: Praxisbeispiel: Elektronische Archivierung und Integrationsszenarien in Software-Applikationen und Cloud Services (Seeburger)
* 24.04. Webinar: Best Practice-Ansätze für die Umsetzung von E-Invoicing-Projekten (Seeburger)
* 08.05. Webinar: E-Rechnungen in der öffentlichen Verwaltung – Herausforderungen bei der nationalen Umsetzung (Seeburger)
* 15.05. Webinar: Die E-Rechnung – Fazit 1. Halbjahr 2020 (Seeburger)
* 05.05.-06.05. Berlin: Seeburger E-invoicing Kongress (Seeburger)
* 26.05.-27.05. Fulda: E-Rechnungs-Gipfel (Vereon)
* 28.09. Zürich: E-Invoicing Exchange Summit (Vereon)
* 14.10.-15.10. München: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 19.05.-20.12. Köln: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)

FibuNet: MK IT-Service optimiert mit FibuNet webIC die Rechnungsprüfung bei der Grützner Gruppe

Bereits seit über 10 Jahren nutzt die Autogruppe Grützner die FibuNet-Finanzbuchhaltungssoftware. Um bei der Prüfung und Freigabe von dezentral eingegangenen Rechnungen unnötige Zeitverzögerungen zu vermeiden, wurde FibuNet webIC als Lösung für die elektronische Rechnungsbearbeitung eingeführt. In FibuNet webIC werden nach dem Einscannen die relevanten Buchhaltungsdaten mittels OCR-Erkennung aus den Eingangsrechnungen extrahiert und für die weitere elektronische Bearbeitung bereitgestellt. Die gescannten Belege sind im Unternehmen sofort digital verfügbar. Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen können Rechnungsbelege jederzeit und unabhängig von ihrem Standort erfassen, abfragen, bearbeiten und freigeben.

Verfahrensdoku: Verfahrensdoku - pragmatische Lösung für Unternehmen und Steuerberater

Besser eine kleine Verfahrensdokumentation als keine. Mit der Verfahrensdokumentation (ganz) klein anfangen und bei Bedarf (beliebig) erweitern. Das ist die ganz pragmatische Leitidee des Konzeptes von Verfahrensdoku. Verfahrensdoku bietet allen, die eine PDF-Datei öffnen können, eine Vorlage zur Verfahrensdokumentation, ein einfach zu handhabendes interaktives Werkzeug zur Ermittlung des Dokumentationsbedarfs, zur Erstellung der Verfahrensdokumentation und zur Verfolgung des Bearbeitungsstands sowie ein einfaches Kommunikationsmittel für die Kommunikation zwischen Unternehmen und Steuerberater während der Erstellung und Pflege einer Verfahrensdokumentation.

Basware: 100% Ausgabentransparenz – Ihre Absicherung für eine drohende Rezession

Im aktuellen von Basware gesponserten Report der Economist Intelligence Unit (EIU) wurden über 400 Führungskräfte aus den Bereichen Finanzen und Beschaffung über Ihre Annahmen zu den drei globalen Makrotrends befragt, die Purchase-to-Pay (P2P) Prozesse in den nächsten zwei Jahren voraussichtlich am stärksten beeinflussen werden: Digitalisierung, Automatisierung und globale Handelstrends. Das Ergebnis zeigt, dass globale Handelstrends und insbesondere geopolitische Fragen die Erwartungen dominieren. Laden Sie den EIU-Bericht herunter, um mehr darüber zu erfahren, wie sich die über 400 Unternehmen aus aller Welt in Zeiten einer drohenden Rezession vorbereiten und ihre Organisationen auf die Zukunft der Digitalisierung und Automatisierung vorbereiten.

SEEBURGER: Erfolgreiche E-Invoicing-Reihe geht nun bereits in die zehnte Auflage

Wir zeigen Ihnen hier die Vorteile der E-Rechnung auf und versorgen Sie auf dem Weg in Ihre digitale Zukunft in zwölf spannenden Live-Webcasts mit den aktuellen Informationen, wissenswerten Fakten und Praxisbeispielen rund um das Thema E-Invoicing aus der Wirtschaft und der öffentlichen Verwaltung.

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