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Newsletter Ausgabe 12-2019 vom
30. Dezember 2019

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Resümee 2019: Zurück zur analogen Rechnung?

 

Wo stehen wir Ende 2019 beim elektronischen Rechnungsaustausch? Klar ist: wir stehen besser da als vor einem Jahr. Die digitale Transformation des Rechnungsaustauschs ist ein irreversibler Prozess. Jedes Jahr werden mehr elektronische Rechnungen verschickt als im Jahr zuvor. Doch was sind die Maßstäbe für den Fortschritt? Welche Dynamik hat der Prozess? Wo stehen wir im europäischen Vergleich?

Ein irritierendes Signal setzte im März 2019 das Forum elektronische Rechnung Deutschland“ (Ferd) mit der Veröffentlichung von Zugferd 2.0. Das Ferd hat sich damit verabschiedet vom modernen, in den letzten Jahren etablierten Begriff der elektronischen Rechnung, wie ihn die EU, die europäische Normungsorganisation CEN oder das deutsche E-Rechnungsgesetz kennen und wie er auch Zugferd 1.0 zugrunde lag. Danach ist eine Rechnung elektronisch, wenn sie in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen wird. Nicht alle Zugferd 2.0-Rechnungen sind in diesem Sinne elektronische Rechnungen. Denn neu hinzugekommen sind zwei Zugferd-Profile mit Buchungshilfen, deren strukturierte Daten jedoch keine vollständige Rechnung sind, die Rechnung insgesamt damit eine analoge, bildhafte Rechnung ist. Damit gilt auch das Konzept der hybriden Rechnung (ein Paar von inhaltlich identischen Rechnungen einmal im Bildformat PDF und einmal als strukturierte Daten im XML-Format), wie dies bei Zugferd 1.0 noch der Fall war, nicht mehr für alle Zugferd 2.0-Rechnungen.

Wenn das Ferd nun auch analoge Zugferd-Rechnungen zulässt (oder sich vom modernen E-Rechnungsbegriff verabschiedet), dann kann das eigentlich nur bedeuten, dass die Erwartungen, die in Zugferd 1.0 gesetzt wurden, nicht erfüllt werden konnten, dass das 2014 veröffentlichte Zugferd 1.0 die Wirtschaft bei der Digitalisierung des Rechnungsaustauschs überfordert hat. Daher jetzt ein Schritt zurück um viele Jahre in die analoge Welt mit bescheideneren Digitalisierungsangeboten.

Bescheiden aufgestellt, so zeigt sich Deutschland beim elektronischen Rechnungsaustausch im europäischen Vergleich. Irgendwo im hinteren Drittel der Rangliste der EU-Staaten dürften wir auch bei diesem Digitalisierungsthema zu verorten sein. Eine nationale Agenda, daran etwas zu ändern, ist nicht erkennbar. Weder von Seiten des Fiskus, der in Ländern wie Italien elektronische Rechnungen flächendeckend fordert (international als Clearance bezeichnet), noch von Seiten etwa des Bundeswirtschaftsministers im Rahmen einer Digitalisierungsstrategie.

Etwas mehr Schwung könnte im kommenden Jahr in den elektronischen Rechnungsaustausch kommen, da der Bund dann von seinen Lieferanten explizit elektronische Rechnungen fordert. Mehr frischer Wind ist für 2020 wohl nicht zu erwarten.

Ihr Gerhard Schmidt

Praxisberichte: Stadtwerke Flensburg stellen auf Zugferd-Rechnungen um

Die größte Wohnungsgesellschaft Flensburgs, die Selbsthilfe Bauverein eG Flensburg (SBV), und die Stadtwerke Flensburg (SWFL) haben im gemeinsamen Rechnungsaustausch einen Riesenfortschritt erzielt. Ab Januar 2020 entfällt der Druck von 2.650 Jahresverbrauchsabrechnungen komplett. Sie wurden bisher jedes Jahr beim SBV in aufwändiger Handarbeit für die Nebenkostenabrechnungen der Liegenschaften bearbeitet.

Öffentliche Verwaltung: Antworten auf häufig gestellte Fragen zur E-Rechnung (XRechnung)

Bei der Bundesagentur für Arbeit müssen wie bei allen Auftraggebern des Bundes ab dem 27. November 2020 Rechnungen elektronisch eingereicht werden. Antworten auf häufig gestellte Fragen zur E-Rechnung (XRechnung) aus Lieferantensicht hat die Bundesagentur übersichtlich zusammengestellt.

Videos: Wie Lieferanten dem öffentlichem Dienst elektronische Rechnungen schicken

Neu in der Sammlung prägnanter Videos zum elektronischen Rechnungsaustausch ist ein Video des Statistischen Bundesamtes, das zeigt, wie leicht Rechnungssteller mit der Zentralen Rechnungseingangsplattform (ZRE) des Bundes XRechnungen erstellen und übermitteln können.

Öffentliche Verwaltung: Bremen, NRW und Bund arbeiten an der Digitalisierung des öffentlichen Beschaffungsprozesses

Die Freie Hansestadt Bremen, das Land Nordrhein-Westfalen, die Koordinierungsstelle für IT-Standards und das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat haben gemeinsam das „Kooperationsprojekt zur standardbasierten Digitalisierung des öffentlichen Einkaufs- und Beschaffungsprozesses" gegründet. Das Projekt bildet eine Initiative zur Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes (OZG). Die Kooperation schließt nahtlos an die erfolgreiche Bund-Länder-Kooperation bei der Umsetzung des elektronischen Rechnungseingangs im Standard "XRechnung" an.

Digitalisierung: RKW-Digitalisierungs-Cockpit

Das RKW-Digitalisierungs-Cockpit unterstützt Sie im „Digitalisierungs-Dschungel": Gut sortiert, präsentiert es anhand erfolgreicher Unternehmensbeispiele unterschiedliche Digitalisierungsstrategien aus dem deutschen Mittelstand. Lernen Sie interessante Ansätze kennen und lassen Sie sich inspirieren für Ihr eigenes „smartes" Geschäftsmodell!

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 14.01. Webinar: Neufassung der GoBD veröffentlicht – Was Sie jetzt wissen müssen! (PSP)
* 26.05.-27.05. Fulda: E-Rechnungs-Gipfel (Vereon)

Basware: Wo stehen wir und was kommt als Nächstes für den Finanzbereich sowie den Einkauf?

Der Einfluss von Technologie, Innovationen und wechselnder Dynamik des Welthandels beeinflussen jeden Aspekt des Purchase-to-Pay Prozesses (P2P). Diese Entwicklungen und die damit verbundenen Veränderungen sind stark zu spüren, auch weil sie einen zusätzlichen Druck auf die Finanz- und Beschaffungsfachleute ausüben. Um Ihre Organisationen zukunftsfähig zu gestalten, ist es jetzt an der Zeit, dass alle Beteiligten nach Möglichkeiten suchen, um sich und ihr Unternehmen auf die nächsten Schritte in den Bereichen Finanzen und Beschaffung vorzubereiten. In diesem – von der Economist Intelligence Unit verfassten und von Basware gesponserten – englischen Bericht untersuchen wir die Ausmaße der folgenden, globalen Entwicklungen auf P2P: Automatisierung, Digitalisierung und Veränderungen im Welthandel.

SEEBURGER: Webcast - Zentrales Invoice Portal zur Automatisierung Ihrer Eingangsrechnungen

Unabhängig vom ERP-System können Sie den sicheren Rechnungseingang über ein zentrales Invoice Portal von SEEBURGER abbilden. Ihre Lieferanten senden Ihnen die Rechnungen als Papierbeleg, PDF-Dokument, ZUGFeRD-Dokument oder als EDI-Dokument. Nutzen Sie das Invoice Portal, um alle Ihre Belege ganzheitlich und zentral im Blick zu behalten. Die Eingangsrechnungen können dezentral kontiert sowie fach- und sachlich freigegeben werden. Ihr Rechnungsfreigabeprozess kann somit in kürzester Zeit auf digitale Verarbeitung umgestellt werden. Das Einsparpotenzial liegt zwischen 70% und 90%. Erfahren Sie mehr über das SEEBURGER Invoice Portal hier in unserem Webcast. Die Webcasts sind kostenfrei und finden freitags um 13:30 Uhr statt.

Verfahrensdoku: Antworten auf häufige Fragen zur Verfahrensdokumentation

Warum fordert die Finanzverwaltung von den Unternehmen eine Verfahrensdokumentation? Warum tut wir uns mit dem Thema Verfahrensdokumentation so schwer? Wie geht man die Erstellung einer Verfahrensdokumentation an? Gibt es Hilfsmittel zur Erstellung einer Verfahrensdokumentation? Welchen Aufwand muss man für eine Verfahrensdokumentation betreiben? Antworten auf diese und weitere Fragen finden Sie im Verfahrensdoku-Shop.

FibuNet: Rechnungsprozesse mit FibuNet webIC automatisiert und optimiert

Die geschäftliche Entwicklung der aus einem VEB-Kreisbetrieb für Landtechnik entstandene LAREMO-Gruppe hat zu einer steigenden Komplexität in den kaufmännischen Prozessen geführt. Zudem haben sich die gesetzlichen Anforderungen ständig erhöht. Durch Einführung von FibuNet webIC konnten die Prozesse der Rechnungsbearbeitung erheblich beschleunigt werden. Gleichzeitig können nun die gesetzlichen Auflagen, beispielsweise die formellen Prüfungen laut UStG oder die GoBD, noch sicherer eingehalten werden.

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