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Newsletter Ausgabe 10-2019 vom
13. November 2019

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Analoges Basteln für das smarte Land

 

Kürzlich fühlte ich mich in meine Kindheit zurückversetzt. Ich bekam einen Ausschneidebogen! Eine DIN-A4-Seite, auf der fünf kleine Scherensymbole entlang gestrichelter Linien zu sehen waren. Und eine gerade durchgezogene Linie, auf die ein dickerer Pfeil zeigte mit der Beschriftung „Hier falten“. Ganz klassisch, wie früher. Daraus sollte ich mir eine Eintrittskarte basteln für die „Smart Country Convention 2019“, eine dreitägige Veranstaltung unter dem Motto „Digitize Public Services“. Veranstalter neben der Messe Berlin der Bitkom, der Digitalverband Deutschlands. „Digital first!“ hatte ich als Bitkom-Motto irgendwo im Hinterkopf. Und statt das Ticket auszuschneiden, lud ich die PDF-Datei mit dem Ausschneidebogen flugs auf mein Smartphone. Um aber genau diesen Fall möglichst auszuschließen, hieß es im Kleingedruckten unter dem Ticket: „Bewahren Sie Ihr Ticket wie Bargeld auf. Missbrauch wird strafrechtlich verfolgt und hat den Einzug des Tickets zur Folge.“ Da auf meinem Smartphone keine App zum Aufbewahren von Bargeld installiert ist, war mir klar, dass ich einen Missbrauch begehe. Doch das damit verbundene strafrechtliche Risiko nahm ich beherzt in Kauf. Der Einzug des Tickets hätte mich auch nicht geschmerzt, denn die Tickets werden bis kurz vor der Veranstaltung großzügig kostenlos verschenkt und ich hatte noch ein zweites Ticket in der Hinterhand. Auf der Veranstaltung (mein Smartphone-Ticket wurde am Einlass anstandslos akzeptiert!)  wurde mir dann die Idee klar, die hinter dem Ausschneidebogen steckte. Für die Papiertickets wurden vor Ort passende Klarsichthüllen ausgegeben, die sich die Messebesucher als Namensschild um den Hals hängen konnten. Nun hat nicht jeder eine Schere im Handgepäck oder feinmotorisches Geschick in deren Gebrauch und so sah man Bürger mit analogen Bastelarbeiten unterschiedlichster Qualität vor dem Bauch durch das zu digitalisierende Smart Country wandeln.

Warum ich die Smart Country Convention besucht habe? Vor einem Jahr wurde dort der Startschuss für die zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes gegeben und ich war neugierig, was sich innerhalb des letzten Jahres bei der E-Rechnung bewegt hat. Nichts Augenfälliges, musste ich konstatieren.

Gelohnt hat sich der Veranstaltungsbesuch trotzdem. Ein Berliner Bezirksamt war auf einem Stand präsent und hat mir die Online-Funktion meines Personalausweises freigeschaltet. So bin ich gerüstet, wenn in den nächsten Jahren nach dem Onlinezugangsgesetz 575 Verwaltungsdienstleistungen online an den Start gehen, diese auch nutzen zu können. Die Entgegennahme elektronischer Rechnungen ist eine dieser Dienstleistungen.

Ihr Gerhard Schmidt

Zugferd: Neue edna-Artikelnummern für elektronische Energierechnungen mit ZUGFeRD 2.0

Pünktlich vor dem geplanten Start mit ZUGFeRD 2.0, der für Ende 2019 erwartet wird, hat der edna Bundesverband Energiemarkt & Kommunikation e.V. jetzt einen eigenen Nummernkreis für elektronische Energierechnungen erhalten. Damit stehen offizielle Artikelnummern künftig nicht nur für Stromrechnungen zur Verfügung, sondern auch für die Abrechnung von Gas, Wasser oder Wärme. Im Unterschied zur Liste des BDEW, die lediglich die netzseitige Marktkommunikation abdeckt, bietet edna über die GS1-Zertifizierung einen offiziellen und damit eindeutig zuordenbaren GLN-Nummernkreis (Global Location Number) mit insgesamt 10.000 möglichen Lieferpositionen. Dieser Artikelstamm wird in den kommenden Wochen exakt ausgearbeitet und dann den Marktteilnehmern zur Verfügung gestellt.

Zugferd: Zugferd 2.0.1 veröffentlicht

Das „Forum elektronische Rechnung Deutschland" (Ferd) hat die Version 2.0.1 von Zugferd veröffentlicht. Die Version 2.0.1 beinhaltet insbesondere Korrekturen, um die Konformität von Zugferd 2.0 mit der europäischen Norm für eine Kernrechnung EN16931 zu gewährleisten.

Rechnungs­prozesse: Whitepaper "Neue Wege im Rechnungswesen"

Wie in jeder industriellen Revolution, von der Einführung der Dampfmaschinen über die Elektrifizierung bis zur Datenverarbeitung, verändern sich die Arbeitsbedingungen dramatisch auch bei der Digitalisierung. Alte Abläufe und Tätigkeiten verschwinden, dafür entstehen neue, anspruchsvollere Aufgaben. Erfahren Sie im kostenlosen Whitepaper kompakt und übersichtlich, welche Chancen die Digitalisierung im Rechnungswesen mit sich bringt, wie sich die Anforderungen an Mitarbeiter verändern und welche Risiken bestehen.

Öffentliche Verwaltung: E-Rechnungs­verordnung Berlin veröffentlicht

Am 9. November 2019 wurde die Verordnung über den elektronischen Rechnungsverkehr (E-Rechnungsverordnung – ERechV) des Landes Berlin im Gesetz- und Verordnungsblatt des Landes veröffentlicht.

Leitfäden: eBook GoBD

Lexoffice hat ein ausführliches GoBD-eBook als Praxisleitfaden für Kleinunternehmer inklusive aktueller Informationen zur GoBD-Neufassung 2019 zusammengestellt. Das 37-seitige eBook wird gratis zum Download angeboten.

Pressespiegel / Linktipps

* E-Invoicing: Flächendeckende Einführung in Italien - Was kommt auf Deutschland zu? (Pressebox, 17.10.2019)
* Wie hohe Datenqualität die elektronische Rechnungsverarbeitung befeuert (E-3 Magazin, Oktober 2019)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 15.11. Webinar: Elektronische Archivierung und Integrationsszenarien in Software-Applikationen und Cloud-Services (Seeburger)
* 22.11. Webinar: Die Bedeutung der E-Rechnung im deutschen E-Commerce (Seeburger)
* 29.11. Webinar: Best Practice-Ansätze für die Umsetzung von E-Invoicing-Projekten (Seeburger)
* 06.12. Bielefeld: EuroFactura 2019 (ferd management & consulting)
* 06.12. Webinar: Die E-Rechnung – Fazit 2. Halbjahr 2019 (Seeburger)

FibuNet: Automatisierte Rechnungsbearbeitung: alle Belege mit FibuNet webIC sofort im Blick

Mit FibuNet webIC wird der gesamte Rechnungsworkflow automatisiert und über alle Stufen optimiert. Alle digitalisierten Belege sind im Unternehmen sofort nach Eingang im Blick, nichts geht mehr verloren. Dies ermöglicht einen schnellen Zugriff auf Daten, ohne nach Papierbelegen suchen zu müssen. Mitarbeiter unterschiedlicher Abteilungen können die Rechnungsbelege jederzeit und unabhängig von ihrem Standort abfragen, bearbeiten und freigeben. Für jede Rechnung ist auf Knopfdruck der Bearbeitungsstand einsehbar.

SEEBURGER: Auch Mittelständler profitieren von Cloud-Lösungen für das E-Invoicing

In großen Unternehmen ist die elektronische Verarbeitung von Eingangsrechnungen seit vielen Jahren etabliert. Mittelständische Unternehmen indes haben nach wie vor mit der Digitalisierung der Eingangsrechnungsverarbeitung zu kämpfen. Tatsache ist aber: Auch Mittelständler profitieren von E-Invoicing-Cloud-Lösungen wie dem SEEBURGER Invoice Portal.

Basware: 3 Gründe, warum Sie Ihr ERP-System nicht für Procure-to-Pay nutzen sollten

Ihr Vorgesetzter gibt Ihnen folgende Aufgabe: Finden Sie eine Lösung, um die Beschaffungs- und Rechnungsprozesse zu automatisieren, denn es wird höchste Zeit den Procure-to-Pay-Prozess elektronisch zu gestalten. Nun stellen Sie sich die Frage, ob das nicht auch Ihr ERP-System kann. Brauchen Sie wirklich eine eigene Lösung dafür? Die Antwort lautet ganz klar: JA!

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