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Newsletter Ausgabe 12-2018 vom
21. Dezember 2018

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Jahresrückblick 2018

 

Was auch immer in den letzten zwölf Monaten passiert ist, gilt eine Konstante: Die digitale Transformation des Rechnungsaustauschs ist ein irreversibler Prozess, dem sich letztlich niemand entziehen kann. Variabel über die Jahre sind die Wege und das Tempo dieses Prozesses.

Wichtigster Impulsgeber war 2018 wie auch schon im Jahr davor die öffentliche Verwaltung. Die Eröffnung der Zentralen Rechnungseingangsplattform des Bundes war dafür eines der deutlichsten Zeichen. Die meisten Bundesländer haben E-Rechnungsgesetze und -verordnungen auf den Weg gebracht. Allerdings mit beträchtlicher föderaler Heterogenität und meist weniger Entschlossenheit zur konsequenten Digitalisierung als der Bund.

Bei den Formaten führt an der CEN-Norm für elektronische Rechnungen kein Weg vorbei. Vollständig integriert in die europäische Norm („compliant“ zur Norm) ist das Format XRechnung der öffentlichen Verwaltung. Und Zugferd 2.0? Wurde auch im Jahr 2018 nicht veröffentlicht.

Ganz unabhängig von der Formatfrage bleibt – auch das eine Konstante – die Anpassung der rechnungsbezogenen Prozesse die größte Herausforderung für Unternehmen und Verwaltung bei der Digitalisierung des Rechnungsaustauschs.

Das aktuell wohl spannendste Thema ist Clearance (einen passender deutscher Begriff hat sich dafür noch nicht etabliert). Clearance bedeutet, dass Rechnungen über ein zentrales Fiskalsystem geroutet und an den Rechnungsempfänger übermittelt werden. Italien ist hier mit Jahresbeginn 2019 europäischer Vorreiter. Wird das dort, wie geplant so funktionieren? Wann werden auch bei uns Rechnungen elektronisch via Finanzamt verschickt? Antworten auf diese Fragen (vielleicht schon) im Jahresrückblick 2019.

Mit den besten Wünschen für frohe und entspannende Weihnachtstage und für einen gelungenen Start in ein erfolgreiches neues Jahr

Ihr Gerhard Schmidt

Öffentliche Verwaltung: Zentrale Rechnungseingangs­plattform des Bundes (ZRE) eröffnet

Auf der Smart Country Convention wurde am 20. November in Berlin die Zentrale Rechnungseingangsplattform des Bundes (ZRE) durch Staatssekretär Klaus Vitt eröffnet. Mit der ZRE schafft der Bund einen zentralen Eingang für elektronische Rechnungen (E-Rechnungen) im Standard XRechnung an die Bundesverwaltung. Unter xrechnung.bund.de können sich Unternehmen für die Plattform registrieren.

Studien: Nutzenpotenziale mit E-Rechnung konsequenter ausschöpfen (Bruno Koch)

Die von der Wirtschaftskammer Österreich in Auftrag gegebene detaillierte Marktanalyse zeigt, dass die derzeit in Österreich  praktizierten Methoden eine effiziente und automatisierte Rechnungsverarbeitung nur selten ausreichend fördern. In verschiedenen Teilen der Welt sind in jüngster Zeit Modelle umgesetzt worden, welche die Rechnungsverarbeitung und die damit verbundenen Geschäftsprozesse revolutionieren. Die Studie soll u. a. wesentliche internationale Trends aufzeigen und insbesondere darlegen, wie österreichische Organisationen die Potenziale der E-Rechnung und der Automatisierung der geschäftlichen und steuerlichen Prozesskette besser nutzen könnten. Viele Ergebnisse der Studie treffen auch in Deutschland zu.

Aus dem Weiß(tage)buch: Rechnungsbearbeitung bizarr! Bringt die elektronische Rechnung manche ECM-Anwendungen in Schwierigkeiten? (Dietmar Weiß)

Eine Rechnung aus strukturierten Daten im XML-Format wird mittels Stylesheet in ein definiertes Layout gebracht und in eine bildhafte PDF-Datei gewandelt. Aus dieser werden dann von einer OCR mit einem Rechnungsleser wieder strukturierte Rechnungsdaten extrahiert! Was soll das Ganze?

Studien: ibi-E-Government-Studie untersucht Payment- und Rechnungsprozesse in Kommunen

ibi research an der Universität Regensburg untersucht regelmäßig aktuelle Trends und Anforderungen im Bereich des Zahlungsverkehrs und der elektronischen Rechnungsabwicklung. Mit der Studie „E-Government im kommunalen Bereich", deren Ergebnisse nun kostenlos zum Download zur Verfügung stehen, sollen insbesondere der Einsatz und die Anforderungen von kommunalen Institutionen in den Bereichen Payment und Rechnungsabwicklung im Rahmen des E-Government beleuchtet werden.

Rechnungsprozesse: Abschlussbericht zum Planspiel des elektronischen Rechnungsaustauschs mit der Verwaltung

Der Verband elektronische Rechnung (VeR) hat nterstützt von der zentralen Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) und dem Bundesministerium des Inneren, für Bau und Heimat (BMI) ab Herbst 2017 ein umfangreiches Planspiel zur systematischen Erprobung der elektronischen Rechnungsstellung an die Verwaltung mit dem bevorzugten Standard XRechnung durchgeführt. Die Ergebnisse sind nun in einem Abschlussbericht veröffentlicht.

Rechtliches: BMF-Schreiben zur An­ga­be der voll­stän­di­gen An­schrift in ei­ner Rech­nung

Mit Urteilen vom 13. Juni 2018, XI R 20/14 und vom 21. Juni 2018, V R 25/15, V R 28/16, hat der BFH unter Änderung seiner Rechtsprechung entschieden, dass eine zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnung nicht voraussetzt, dass die wirtschaftlichen Tätigkeiten des leistenden Unternehmers unter der Anschrift ausgeübt werden, die in der von ihm ausgestellten Rechnung angegeben ist. Es reicht jede Art von Anschrift und damit auch eine Briefkastenanschrift, sofern der Unternehmer unter dieser Anschrift erreichbar ist. U. a. das Urteil des BFH vom 22. Juli 2015, V R 23/14, BStBl II S. 914 ist insoweit nicht mehr anwendbar.

Verfahrensdokumen­tation: Shop mit Mustern für Verfahrensdokumen­tation eröffnet

„Verfahrensdokumentation einfach abhaken". Mit diesem Versprechen hat soeben ein Online-Shop eröffnet. Unter der Marke „Verfahrensdoku" vertreibt die im Sommer 2018 gegründete Verfahrensdokumentation-Services GmbH Muster für Verfahrensdokumentationen. Mit geringem Aufwand soll ein Unternehmen daraus seine spezifische Verfahrensdokumentation erstellen können. Das Prinzip: In ein Rahmendokument (Ordner) im Word-Format werden einzelne passende Dokumentationsblätter (ebenfalls Word-Dateien) eingefügt und zu einem Gesamtdokument verbunden. Vorkonfigurierte branchenneutrale und branchenspezifische Pakete erleichtern die Auswahl aus den aktuell über 80 angebotenen Dokumentationsblättern.

Pressespiegel / Linktipps

* Rechnungsworkflow und E-Akte (Kommune21, 13.12.2018)
* Zukunft E-Rechnung (Behörden Spiegel, 04.12.2018)
* Bremen startet die E-Rechnung (Weserkurier, 29.11.2018)
* Viele Kommunen sind nicht bereit für die eRechnung (eGovernment Computing, 13.11.2018)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 18.01. Webinar: Deep Dive XRechnung (PSP)
* 29.01. Webinar: Deep Dive Mobiles Scannen (PSP)
* 06.06. Köln: Praxistag Elektronische Rechnung 2019 (GS1)

Basware: Das Gutschriftverfahren – Eine sinnvolle Ergänzung zur e-Invoicing Strategie?

Kaufen Sie regelmäßig bei den gleichen Lieferanten Rohstoffe und Materialien ein? Dann bekommen Sie immer wieder ähnliche Rechnungen, die Sie überprüfen und buchen müssen. Mit dem Gutschriftverfahren drehen Sie den Spieß um und beschleunigen Ihren Zahlungsverkehr. Das könnte eine wertvolle Ergänzung für Ihre e-Invoicing-Strategie sein. Näheres dazu im Basware-Blog.

SEEBURGER: Deutsche Landkreise zu Gast bei der SEEBURGER AG

50 Experten aus 25 deutschen Landkreisen tagten über die elektronische Rechnung im Hause der SEEBURGER AG, Marktführer für die weltweite Digitalisierung und Integration von fachlichen und technischen Geschäftsprozessen, am 8. November in Bretten.

GISA: IT Dienstleister GISA feiert 25. Geburtstag mit Markenrelaunch

Pünktlich zum 25. Unternehmensgeburtstag hat sich GISA einen neuen Kommunikationsauftritt verpasst. Unter dem Motto „That's IT", das gleichzeitig den alten Unternehmensclaim „IT. Mehr als Standard." ablöst, präsentiert sich GISA als Wegbereiter im Digitalisierungszeitalter.

Verfahrensdokumentation-Services: Verfahrensdokumentation einfach abhaken!

„Verfahrensdokumentation einfach abhaken!". Diesem Ziel haben wir uns mit der Verfahrensdokumentation-Services GmbH verschrieben. Wir machen das spröde Thema „Steuerliche Verfahrensdokumentation" für Unternehmen und Steuerberater geschmeidig. Wir geben eine Antwort auf die Frage: Wie kann ich als Unternehmer effizient eine Verfahrensdokumentation erstellen?

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