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Newsletter Ausgabe 6-2018 vom
29. Juni 2018

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Frischer Wind im Ferd?

 

Das „Forum elektronische Rechnung Deutschland“ (Ferd) steht seit kurzem unter neuer Leitung. Ivo Moszynski wurde im April 2018 als Nachfolger von Stefan Engel-Flechsig gewählt (siehe Meldung). Den Anspruch, nationale Plattform von Verbänden, Ministerien und Unternehmen zur Förderung der elektronischen Rechnung in Deutschland zu sein, konnte das Ferd in den letzten Jahren immer weniger erfüllen. Immer sprachloser zeigte sich die als Arbeitskreis unter dem Dach der „Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung“ (AWV) angesiedelte Organisation: Die zuvor quartalsweise erschienenen Newsletter wurden immer seltener. Auf der Homepage des Ferd datiert der letzte Hinweis zu Zugferd 2.0 vom Juli 2017; Informationen, wie es mit Zugferd 2.0 weitergeht: Fehlanzeige. Von der Dynamik der öffentlichen Verwaltung beim elektronischen Rechnungsaustausch (siehe Bericht vom E-Rechnungsgipfel) schien das Ferd weitgehend abgekoppelt.

Kommen mit Ivo Moszynski nun neue Impulse? Kaum im Amt erscheint ein Newsletter, in dem er Probleme bei der Veröffentlichung von Zugferd 2.0 einräumt, dabei aber verspricht, uns auf dem Laufenden zu halten. Sich dabei einer Transparenz verpflichtend, die im Ferd bislang oft gefehlt hat. Um den konstruktiven Austausch zwischen Wirtschaft und Verwaltung im Ferd wieder in Schwung kommen zu lassen, bringt Ivo Moszynski beste Voraussetzungen mit. Als Mitarbeiter der Datev kommt er aus der Softwareindustrie, zuvor war er bei der Bundesdruckerei für das das Thema E-Invoicing verantwortlich. Er ist Vorstandsmitglied des „Verband elektronische Rechnung“ (VeR), für den er aktuell ein Planspiel leitet, in dem untersucht wird, welche Probleme auftreten können, wenn Unternehmen (insbesondere KMU) Rechnungen im Format XRechnung an die Verwaltung schicken.

Ein neuer Regisseur bedeutet noch kein besseres Theaterstück. Auch die anderen Akteure aus Verbänden, Ministerien und Unternehmen müssen mitziehen, damit auf der nationalen Plattform Ferd ein neues, das Publikum (wieder)gewinnendes Stück gespielt werden kann.

Ihr Gerhard Schmidt

Aus dem Ferd: Forum elektronische Rechnung Deutschland unter neuer Leitung

Seit Ende April 2018 leitet Ivo Moszynski (Datev eG) den AWV-Arbeitskreis „Forum elektronische Rechnung Deutschland" (Ferd). Er ist seit April 2018 Nachfolger von Stefan Engel-Flechsig, der das Ferd viele Jahre geleitet hatte. Ivo Moszynski beschäftigt sich seit langem mit den Anforderungen der elektronischen Kommunikation, insbesondere mit dem Thema elektronische Rechnung. Vor seiner Zeit bei der Datev war er unter anderem bei der Bundesdruckerei und hat dort das Thema E-Invoicing als Schnittstelle zwischen Wirtschaft und Verwaltung maßgeblich aufgebaut und im Markt platziert. Aktuell ist er bei der Datev als Experte für das Thema E-Invoicing tätig. Herr Moszynski ist zudem Mitglied im Vorstand des Verbands elektronische Rechnung e.V. (VeR).

Aus dem Ferd: Ferd-Newsletter Ausgabe 1-2018

Beiträge: 1. "Editorial" von Ivo Moszynski, Leiter Ferd, 2. "Neugestaltung des Forum elektronische Rechnung Deutschland" von Stephan Greulich, Datev eG), 3. "Hybride Rechnungen: Fluch oder Segen?" von Ulrike Linde, Strategien für die digitale Gesellschaft, 4. "Aktualisierung des Nachschlagewerks zu Umsatzsteuerregelungen für E-Rechnungen in Europa verfügbar"

Veranstaltungen: E-Rechnungs-Gipfel 2018: Öffentliche Verwaltung zeigt sich als Treiber des elektronischen Rechnungsaustauschs (Gerhard Schmidt)

„Veranstaltungen wie der E-Rechnungsgipfel bieten auf unserem gemeinsamen Weg zur digitalen Verwaltung eine ausgezeichnete Plattform. Fragen und denkbare Antworten können und sollten hier offen und konstruktiv diskutiert werden. Ein Forum im besten Sinne demokratischer Tradition." Besser als der CIO des Bundes Klaus Vitt kann man den 4. E-Rechnungsgipfel kaum charakterisieren. Nahezu 300 Experten und Praktiker aus der Öffentlichen Verwaltung und der Privatwirtschaft diskutierten am 15. und 16. Mai 2018 in Bonn die mit der rasch voranschreitenden Einführung der elektronischen Rechnung verbundenen Herausforderungen und Lösungsansätze.

Rechtliches: Aktualisierung des Nachschlagewerks zu Umsatzsteuer­regelungen für E-Rechnungen in Europa verfügbar

Das „EU-Compendium E-Invoicing & Retention", das im April 2016 erstmalig vom Verband elektronische Rechnung (VeR) vorgestellt wurde, liegt nun in der Version 3.0 vor. Es bietet eine übersichtliche Sammlung von Umsatzsteuerregelungen für E-Rechnungen in den wichtigsten 21 europäischen Ländern und liefert einen umfassenden Überblick über die regelmäßig wiederkehrenden Fragen und Antworten zu den umsatzsteuerlichen Mindestanforderungen an Rechnungen, zum Verarbeitungsprozess beim elektronischen Rechnungsversand sowie zur Speicherung und Aufbewahrung von Rechnungen in den wichtigsten europäischen Ländern.

Rechtliches: BFH erleichtert Inanspruchnahme des Vorsteuerabzugs

Beim Vorsteuerabzug aus Rechnungen kann sich die erforderliche Angabe des Leistungszeitpunkts aus dem Ausstellungsdatum der Rechnung ergeben, wenn davon auszugehen ist, dass die Leistung im Monat der Rechnungsausstellung bewirkt wurde. Dies hat der Bundesfinanzhof (BFH) mit Urteil vom 1. März 2018 V R 18/17 zur Rechnungserteilung über die Lieferung von PKWs entschieden.

Rechnungsprozesse: Aktualisierte Musterverfahrens­dokumentation zum Ersetzenden Scannen

Die Musterverfahrensdokumentation zur Digitalisierung und elektronischen Aufbewahrung von Belegen inkl. Vernichtung der Papierbelege wurde aktualisiert und redaktionell überarbeitet. Die Musterverfahrensdokumentation wurde als Hilfestellung gemeinsam vom Deutschen Steuerberaterverband (DStV) und der Bundessteuerberaterkammer (BStBK) entwickelt.

Initiativen: Digitalisierung im Handwerk

Die Datev eG und die Adolf Würth GmbH & Co. KG haben eine Initiative für den elektronischen Rechnungsaustausch mit Handwerksbetrieben gestartet. Das erklärte Ziel der Kooperation ist, die Digitalisierung im Handwerk besonders einfach zu machen und somit voranzutreiben. Der Schlüssel sind durchgängige digitale Prozesse vom Lieferanten bis zur Steuerberatungskanzlei. Dazu stellt die Initiative Lösungen bereit, mit denen Betriebe ihren Rechnungsein- und -ausgang in wenigen Schritten komplett digitalisieren können.

Initiativen: Unternehmen für Digitalisierungsprojekte gesucht

Produkte in Suchmaschinen besser ranken, elektronische Rechnungen versenden, erfolgreicher Start in den E-Commerce, digitale Tourenplanung, Nachhaltigkeitsdaten austauschen: Das könnten Themen für die nächsten Digitalisierungsprojekte sein, bei denen sich Unternehmen kostenlos durch das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum eStandards begleiten lassen. Mit ihren digitalen Geschäftsideen können sich kleine und mittlere Unternehmen ab sofort bewerben.

Pressespiegel / Linktipps

* Archivierung von Rechnungen im PDF-Format GoBD-gerecht? (Haufe, 20.06.2018)
* Die elektronische Rechnung kommt – und zwar schnell (IT-Zoom, 05.06.2018)
* Das Jahr der E-Rechnung (Kommune21, 29.05.2018)
* E-Rechnung: Eine Frage der Organisation (Behörden Spiegel, 23.05.2018)
* SAP setzt auf EU-Standard (IT-Zoom, 15.05.2018)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 26.09. Essen: Basware Connect (Basware)
* 08.10.-09.10. Berlin: Exchange Summit 2018 (Vereon)
* 16.10.-17.10. München: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)

Basware: Automatische Rechnungsverarbeitung mit Smart Coding

Vollständige Rechnungsautomatisierung lässt sich mit Hilfe von innovativen Konzepten wie maschinellem Lernen erreichen. Erfahren Sie in unserem Blog-Beitrag, wie Smart Coding das maschinelle Lernen für die automatische Kontierung von Rechnungen nutzt.

SEEBURGER: Mit SEEBURGER E-Invoicing in Spanien umsetzen, um Strafzahlungen zu vermeiden

Die Spanische Steuerbehörde (AEAT) führt zum 01. Juli 2018 die neue Version 1.1 des SII-Systems zur sofortigen Informationsübermittlung umsatzsteuerlicher Informationen ein. Mit SEEBURGER setzen Sie den komplexen SII-Prozess in der neuen Version 1.1. schnell und einfach um. SEEBURGER bietet Ihnen mit den SEEBURGER Cloud Services fürs E-Invoicing in Spanien – und vielen anderen Ländern – einen sicheren, komfortablen, skalierbaren und hoch-performanten Einstieg bei voller Kostentransparenz.

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