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Newsletter Ausgabe 4-2018 vom
2. Mai 2018

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Die Entscheidungen der öffentlichen Verwaltung zur elektronischen Rechnung sind ergründlich

 

Wer von uns hat sich schon intensiver mit dem „Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen“ oder dem „Vertrag über die Errichtung des IT-Planungsrats und über die Grundlagen der Zusammenarbeit beim Einsatz der Informationstechnologie in den Verwaltungen von Bund und Ländern – Vertrag zur Ausführung von Artikel 91c GG“ auseinandergesetzt und ergründet, was diese wohl miteinander zu tun haben könnten? Wohl kaum einer, es sei denn, er ist Verwaltungsjurist, der darin geübt ist, in seinem Kopf aus juristischen Textbruchstücken unterschiedlichster Quellen ein stimmiges Gesamtbild entstehen zu lassen.

Ich gehöre nicht zu dieser Spezies. Bei mir dauert es etwas länger, bis ich solche Zusammenhänge und Beziehungen entdecke. Und dann bin ich oft überrascht, dass sich manche zunächst nicht ohne weiteres nachvollziehbare Entscheidung der Verwaltung in ein größeres Gesamtkonzept einordnet. So wie aktuell bei der Entscheidung des IT-Planungsrates für Peppol. Diese ist auf dem Hintergrund zu sehen, dass Bund und Länder sich vor über acht Jahren darauf verständigt haben, für den Austausch von Daten und für IT-Sicherheitsstandards vorrangig auf bestehende Marktstandards abzustellen.

Auch das vor gut einem Jahr vorgestellte „Architekturkonzept eRechnung für die föderale Umsetzung in Deutschland“ darf nicht isoliert gesehen werden, sondern muss in den Kontext des Onlinezugangsgesetzes gestellt werden. Das Onlinezugangsgesetz verpflichtet Bund und Länder, ihre Verwaltungsportale zu einem Portalverbund zu verknüpfen. Und in diesen Portalverbund ist die eRechnung als Dienst eingebunden. Der mit dem Portalverbund verfolgte Grundsatz „Mit drei Klicks zum Ziel“ ist für die öffentliche Verwaltung überraschend ambitioniert. Da verwundert es nicht, dass es angesichts dieser hohen Ansprüche bei der praktischen Umsetzung der Portale teilweise erheblich holpert.

„Tue Gutes und rede darüber.“ Das ist nicht unbedingt die Stärke der Verwaltung, wenn es um die Kommunikation von ressortübergreifenden oder föderal einheitlichen Gesamtkonzepten geht. Niemand ist dort direkt dafür zuständig. Das ist schade. Denn wer die dahinterliegenden Ideen und Strategien kennt, der tut sich mit der Einordnung von Verwaltungsentscheidungen wie denen zum elektronischen Rechnungsaustausch wesentlich leichter.

Ihr Gerhard Schmidt

Leitfäden: Handreichung zur Vorbereitung der elektronischen Rechnungsverarbeitung in der Kommunalverwaltung

Der Deutsche Landkreistag hat den zweiten Teil seiner "Handreichung zur Vorbereitung der elektronischen Rechnungsverarbeitung in der Kommunalverwaltung" veröffentlicht. Im ersten Teil wurden den Landkreisen die Grundlagen, die rechtlichen Rahmenbedingungen und die Einsparpotenziale eines digitalen Rechnungsdatenaustauschs aufgezeigt. Im zweiten Teil werden die Umsetzungs- und Einführungsstrategien anhand eines Projektmanagements Schritt für Schritt vorgestellt. Praktiker in den Landkreisen, die sich mit der Einführung der elektronischen Rechnungsbearbeitung konfrontiert sehen, erhalten wertvolle Hinweise und Praxistipps für die individuelle Umsetzung ihres Projektes vor Ort. Zwei Werkstattberichte aus den Landkreisen Dahme-Spreewald und Wittenberg runden den Leitfaden ab.

Öffentliche Verwaltung: IT-Planungsrat setzt auf Peppol als sicheren Webservice für Rechnungen an die Verwaltung

Der IT-Planungsrat hat sich bei seiner Sitzung am 16. April 2018 für Peppol als Webservice für die Verwaltung ausgesprochen. Im Juni 2017 hatte er die Federführer des Steuerungsprojekts eRechnung gebeten, mögliche Varianten eines einheitlichen sicheren Webservices für die Übermittlung von Rechnungen an die Verwaltung zu prüfen und dazu einen Sachstandsbericht vorzulegen. Dieser liegt nun mit einer Empfehlung von Peppol vor.

Standardisierung: Von PIUS zu CIUS: alter Wein in neuen Schläuchen (Gerhard Schmidt)

„Wer zahlt, bestimmt." Das gilt im Geschäftsleben auch für Form und Inhalt einer Rechnung. Dieses Prinzip durchläuft gerade die digitale Transformation. Auf der digitalen Seite haben wir seit gut einem Jahr einen Begriff für das Neue: CIUS (Core Invoice Usage Specification). In der analogen Welt hatte das Prinzip keinen Namen. PIUS (Paper Invoice Usage Specification) wäre wohl die stimmige Bezeichnung. Das Prinzip ist nicht neu. Neu ist die Frage: Wie gehen wir in der digitalen Welt praktisch damit um?

Literatur: Weiß-Buch Invoicing: Elektronische Eingangsrechnungs­bearbeitung (Dietmar Weiß)

Warum sollen gut ausgebildete Mitarbeiter Rechnungen erfassen, abtippen und ablegen anstatt ihrer Kerntätigkeiten nachzugehen? Wie lassen sich Rechnungen schnell und effizient erfassen, ablegen, verteilen und wiederfinden? Wie können Prozesskosten reduziert und die Produktivität Ihrer Mitarbeiter erhöht werden? Das Weiß-Buch „Invoicing" geht diesen Fragen auf den Grund, vergleicht die traditionelle Rechnungsverarbeitung mit der elektronischen Form und zeigt die quantitativen und qualitativen Vorteile auf. Ebenfalls dargestellt und mit Beispielen veranschaulicht werden die damit verbundenen Ergänzungsprozesse wie Bestell- und Zahlungsprozess, Stammdatenpflege und Eingangsprozess von elektronisch eingehenden Rechnungen.

Videos: Die Vorteile von Zugferd in 90 Sekunden

Neu in der Sammlung prägnanter Videos zum elektronischen Rechnungsaustausch allgemein und zu Zugferd speziell ist das Video der GC Sanitär- und Heizungs-Handels-Contor GmbH, das dem Handwerker zeigt, wie einfach und effizient Zugferd-Rechnungen verarbeitet werden können.

Pressespiegel / Linktipps

* E-Rechnung: Deutschland hält das Tempo nicht mit (ChannelPartner, 20.04.2018)
* Nicht jedes PDF ist eine E-Rechnung (Computerwoche, 09.04.2018)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 04.05. Webinar: Für Entscheider und Führungskräfte: Marktübersicht E-Invoicing Applikationen und Services - Szenarien, Antworten, Ausblick und Trends (Seeburger)
* 15.05.-16.05. Bonn: E-Rechnungs-Gipfel 2018 (Vereon)
* 16.05.-17.05. Düsseldorf: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 18.05. Webinar: E-Invoicing in der öffentlichen Verwaltung (Seeburger)
* 23.05. Berlin: Der Weg zur E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung (AWV)
* 25.05. Webinar: Die E-Rechnung – Fazit 1. Halbjahr 2018 (Seeburger)
* 07.06. Köln: Praxistag Elektronische Rechnung 2018 (GS1 Germany)
* 08.10.-09.10. Berlin: Exchange Summit 2018 (Vereon)
* 16.10.-17.10. München: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)

SEEBURGER: Mit SEEBURGER den komplexen NAV-Prozess beim E-Invoicing in Ungarn schnell und einfach umsetzen

E-Invoicing wird in Ungarn ab 1.7.2018 zur Pflicht. Es drohen hohe Strafzahlungen wenn NAV,  das elektronische Portal der ungarischen Finanzverwaltung, nicht korrekt verwendet wird. SEEBURGER bietet Ihnen mit den SEEBURGER Cloud Services für das E-Invoicing in Ungarn (und vielen anderen Ländern) einen sicheren, komfortablen, skalierbaren und hoch-performanten Einstieg bei voller Kostentransparenz.

Basware: Von EDI bis PDF e-Invoice: elektronische Rechnungen bei McDonald’s

McDonald's Deutschland verarbeitet allein in seiner Hauptverwaltung jährlich 270.000 Rechnungen von 30.000 Lieferanten. Daniel Voigt, Senior Manager Process Management berichtet in einem Blog-Beitrag, wie e-Invoicing bei McDonald's umgesetzt wurde und welche Herausforderungen in den letzten 20 Jahren aufgrund von gesetzlichen Änderungen gemeistert werden mussten und konnten.

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