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Newsletter Ausgabe 3-2018 vom
29. März 2018

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Bewegung beim elektronischen Rechnungsaustausch in Europa

 

Die Digitalisierung der Prozesse in der öffentlichen Verwaltung und die Sicherstellung einer korrekten Besteuerung sind aktuell die Treiber des elektronischen Rechnungsaustauschs. Die Gesetzgeber geben in Europa die Marschrichtung und das Tempo vor. Da geht es einerseits um die Umsetzung der „EU-Richtlinie über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen" in nationales Recht zum andern um die Steuergesetzgebung. Damit keine Rechnung am Fiskus vorbeigeht, greifen immer mehr Länder zum Mittel „Clearance". Worum es dabei geht und wie dies in Italien und Ungarn umgesetzt wird, erfahren Sie in diesem Newsletter. Hierzulande zeigt das Beispiel Bremen, dass es die Verwaltung ist, die beim elektronischen Rechnungsaustausch (mit ihrem Format XRechnung) vorprescht, während bei Zugferd 2.0, dem Format der Wirtschaft, nach wie vor Funkstille herrscht.

Ihr Gerhard Schmidt

Öffentliche Verwaltung: Bremen führt als erstes Bundesland E-Rechnung ein

Ende November 2018 führt Bremen als erstes Bundesland die elektronische Rechnung ein. Ein Jahr früher, als von der EU gefordert. Die Einführung des neuen Standards und Verfahrens wird durch ein Informations- und Fortbildungsangebot für Handwerksbetriebe begleitet. Finanzsenatorin Karoline Linnert und Handwerkskammer-Präses Jan-Gerd Kröger haben dazu einen entsprechenden Kontrakt unterzeichnet.

International: Europa setzt bei der Umsatzsteuer zunehmend auf Clearance und Tax Reporting (Stefan Groß, Nina Kupke, Jakob Hamburg)

Vor dem Hintergrund des massiven Umsatzsteuerbetrugs erwägen immer mehr europäische Staaten auf das sogenannte Clearance-System umzustellen. Bei diesem aus Südamerika bereits seit Jahren bekannten Meldesystem werden Unternehmen dazu verpflichtet, ausgewählte Rechnungsdaten an den Fiskus zur weiteren Kontrolle zu übermitteln. Der Charme dieses Systems liegt neben der Eliminierung bekannter Betrugsmodelle insbesondere darin, dass es für eine entsprechende Einführung keiner Änderung der Mehrwertsteuersystemrichtlinie bedarf. 

International: Italien macht die E-Rechnung zur Pflicht

Von der steuerlichen Öffentlichkeit fasst unbemerkt, ist es seit dem 01.01.2017 in Italien bereits möglich, Rechnungen im sogenannten „Clearance-Verfahren" über eine zentrale Plattform an den jeweiligen Rechnungsempfänger zu übermitteln. Doch nun geht Italien noch einen Schritt weiter und verpflichtet die Unternehmen ab dem 01.01.2019, Rechnungen flächendeckend elektronisch auszustellen und über das offizielle Austauschsystem „Sistema di Interscambio" (Sdl) zu versenden.

International: Auch Ungarn führt „Real-time Umsatzsteuer“ ein

Nachdem bereits der spanische Fiskus Unternehmen dazu verpflichtet hat, bestimmte umsatzsteuerrelevante Angaben zu Aus- und Eingangsrechnungen zeitnah an das Finanzamt zu melden, zieht nun auch Ungarn nach und macht ab dem 01.07.2018 die Übermittlung von Rechnungsdaten an die Finanzverwaltung zur Pflicht.

International: Situation des elektronischen Rechnungsaustauschs in den Mitgliedsstaaten der EU

Einen Überblick über die Situation des elektronischen Rechnungsaustauschs in den einzelnen Mitgliedsstaaten gibt die EU auf den Internetseiten des EU-Programms "Connecting Europe Facility". Zusammengestellt sind hier Angaben zu den politischen Rahmenbedingungen (einschließlich Gesetzgebung und Syntaxen sofern relevant), die Plattform (sofern existierend) sowie der Ansatz für den Empfang und die Verarbeitung elektronischer Rechnungen.

Leitfäden: AWV-Praxisleitfaden zu den GoBD

Die Arbeitsgemeinschaft für wirtschaftliche Verwaltung e.V. (AWV) hat auf Initiative und in enger Zusammenarbeit mit zahlreichen Wirtschaftskammern und -verbänden in ihrem Arbeitskreis „Auslegung der GoB beim Einsatz neuer Organisationstechnologien" einen GoBD-Praxisleitfaden entwickelt, an dem sich Unternehmen und deren steuerliche Berater orientieren können. Der AWV-Praxisleitfaden gibt eine umfassende Orientierungshilfe für ein besseres Verständnis der GoBD und zeigt konkrete Wege auf, um sich im GoBD-Dschungel zurecht zu finden. Dabei können nicht alle Unsicherheiten ausgeräumt werden, aber der Leser wird in die Lage versetzt, qualifizierte Entscheidungen zur Organisation der elektronischen Buchführung zu treffen. Das notwendige Hintergrundwissen, konkrete Anwendungshinweise zu Schwerpunktthemen und eine Darstellung der umstrittenen Punkte werden praxisnah vermittelt. Auf 9 Seiten beschäftig sich der Leitfaden mit elektronischen Rechnungen, speziell auch mit Zugferd und XRechnung.

Literatur: Digitalisierung von Geschäftsprozessen im Rechnungswesen (Stephan Greulich, Johannes Riepold)

Begriffe wie Zugferd, Ersetzendes Scannen, GoBD, elektronische Rechnung oder Cloud sind in aller Munde und ebnen den Weg für den Sprung in eine digitale Zukunft. Seitens des Gesetzgebers sind die rechtlichen Voraussetzungen hierfür bereits geschaffen. Auch technologisch ist es längst umsetzbar. Der Umstieg auf das papierlose Büro führt zu steigender Produktivität, sinkenden Kosten und kürzeren Reaktionszeiten (z. B. bei Lieferanten- und Kundenanfragen).

Pressespiegel / Linktipps

* Digitale Rechnungen (Kommune21, 28.03.2018)
* Potenziale ausschöpfen (Kommune21, 27.03.2018)
* Pilotprojekt zu elektronischen Rechnungen (Osttühringer Zeitung, 08.03.2018)
* E-Rechnung: Umsetzung meistern (Kommune21, 05.03.2018)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 13.04. Webinar: Die Umsetzung der EN16931 in der Praxis (Seeburger)
* 20.04. Webinar: Praxisbeispiel: Elektronische Archivierung (Seeburger)
* 27.04. Webinar: Modernes, effizientes Datenmanagement (Seeburger)
* 04.05. Webinar: Marktübersicht E-Invoicing Applikationen und Services - Szenarien, Antworten, Ausblick und Trends (Seeburger)
* 15.05.-16.05. Bonn: E-Rechnungs-Gipfel 2018 (Vereon)
* 16.05.-17.05. Düsseldorf: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 18.05. Webinar: E-Invoicing in der öffentlichen Verwaltung (Seeburger)
* 23.05. Berlin: Der Weg zur E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung (AWV)
* 25.05. Webinar: Die E-Rechnung – Fazit 1. Halbjahr 2018 (Seeburger)
* 07.06. Köln: Praxistag Elektronische Rechnung 2018 (GS1)
* 08.10.-09.10. Berlin: Exchange Summit 2018 (Vereon)
* 16.10.-17.10. München: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)

Basware: Erfahrungsbericht: Ablösung eines Rechnungsworkflow-Systems als Blaupause für eine globale Purchase-to-Pay-Einführung

Berenice Koch, Business Analysis Manager bei Freshfields Bruckhaus Deringer, berichtet von den Anfängen der elektronischen Rechnungsverarbeitung im Unternehmen mit 2800 Anwälten an zahlreichen Standorten in 28 Ländern und dem Weg zu einem globalen Purchase-to-Pay-System auf dem neuesten technologischen Stand.

SEEBURGER: E-Invoicing Cloud Service von SEEBURGER erfüllt neue Anforderungen an elektronische Rechnungen in Italien

Alle Unternehmen mit Niederlassungen in Italien müssen sich auf die neue italienische Gesetzeslage bei der Rechnungsstellung vorbereiten. SEEBURGER steht Ihnen hier als langjährig erfahrener Experte in der Vielzahl der E-Invoicing-Formate und Mandate gerne kompetent zur Verfügung. Eine schnelle Umsetzung dieser Anforderungen kann dabei durch die Buchung eines entsprechenden E-Invoicing Cloud Service bei SEEBURGER erfolgen. Hier wird dann ohne großen Vorinvest einfach das tatsächlich genutzte Belegvolumen „pay per use" verrechnet. Diese geringen Gebühren stellen einen schnellen ROI sicher und sorgen für die Abdeckung aller Compliance-Anforderungen.

GISA: Elektronische Rechnung wird Pflicht: Nutzen Sie Ihre Chance - mit GISA!

Die elektronische Rechnungslegung wird in Deutschland bald Pflicht. Öffentliche Auftraggeber und deren Lieferanten sollten nun die Möglichkeit nutzen, die Vertriebs- und Beschaffungsprozesse zu modernisieren. GISA unterstützt Unternehmen sowie Ver-waltungen bei der Digitalisierung.

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