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Newsletter Ausgabe 2-2017 vom
28. Februar 2018

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Europäische und nationale Umsetzungsunterstützung

 

Es sind schon ganz schön dicke Bretter, die die einzelnen Verwaltungseinheiten zu bohren haben, bevor sie ab November dieses Jahres der von der EU auferlegten Pflicht zum Empfang und zur Verarbeitung elektronischer Rechnungen nachkommen können. Zumindest der Bund will aber nicht nur einer lästigen Pflicht nachkommen, sondern die Pflicht zum Anlass nehmen, die mit Rechnungen befassten Verwaltungsprozesse konsequent zu digitalisieren.

Damit nun nicht jede Behörde für sich über sinnvolle Rechnungsprozesse nachdenken muss, hat der Bund zusammen mit einigen Bundesländern Referenzprozesse zur Verarbeitung von elektronischen Rechnungen entwickelt, auf die alle Verwaltungen zurückgreifen können. Die Referenzprozesse sind generisch konzipiert, so dass sie jeder selbst auf seine konkrete Situation anpassen kann.

Die einzelnen Prozessbausteine basieren zwar auf dem Format XRechnung, doch auch Unternehmen, die ihre Rechnungsprozesse auf die Reinform der europäischen Rechnungsnorm oder auf Zugferd basieren, können bei der Konzeption ihrer unternehmensspezifischen Prozessketten von diesen Prozessbausteinen profitieren. Was beispielsweise bei einer Rechnungsprüfung oder vor der Bezahlung alles zu tun ist, unterscheidet sich in Wirtschaft und Verwaltung nicht grundlegend.

Auch die EU will die Verwaltungen bei der Umsetzung ihrer Vorgaben unterstützen. Mit dem eInvoicing-Baustein des Programms "Connecting Europe Facility (CEF)". Auch hier lohnt sich für Anwender und Softwareentwickler ein Blick auf das Informations- und Hilfsangebot.

Nutzen wir doch diese europäischen und nationalen Angebote. Sie sind schließlich mit unseren Steuergeldern finanziert.

Ihr Gerhard Schmidt

XRechnung: Referenzprozesse zur Verarbeitung von elektronischen Rechnungen im Standard XRechnung

Anschließend an das bereits veröffentlichte "Architekturkonzept zur föderalen Umsetzung der E-Rechnung in Deutschland" haben das Bundesministerium des Innern und die Freie Hansestadt Bremen gemeinsam mit den Bundesländern Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz nun "Referenzprozesse zur Verarbeitung von elektronischen Rechnungen im Standard XRechnung" publiziert. Angestrebt wird die Umsetzung eines vollständig IT-gestützten Prozesses zur Prüfung bzw. Verarbeitung elektronischer Rechnungen. Das Dokument liefert eine detaillierte Beschreibung, wie die IT-gestützte Rechnungsbe- und verarbeitung durchgeführt werden kann. Die Referenzprozesse zeigen auf, welche wesentlichen Prozessschritte eine elektronische Rechnung vom Eingang bis zur Bezahlung durchläuft.

International: eInvoicing-Baustein des Programms "Connecting Europe Facility (CEF)"

Gegenstand des EU-Programms "Connecting Europe Facility" ist die Förderung von Wachstum, Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit durch gezielte Infrastrukturinvestitionen. Einer der Bausteine im Bereich "Digital Service Infrastructure" ist eInvoicing. Ziel ist die Unterstützung von öffentlichen Einrichtungen bei der Umsetzung des europäischen E-Rechnungs-Standards.

International: USA auf dem Weg zu einem E-Rechnungs-Standard

Ein einheitlicher technischer Standard für elektronische Rechnungen ähnlich dem in anderen Ländern soll auch in den USA kommen. Einer Entscheidung vorausgehend wurde untersucht, welche E-Rechnungs-Standards in den USA eingesetzt werden. 15 Formate mit über 40 verschiedenen Varianten wurden identifiziert und als "Catalog of Electronic Invoice Technical Standards in the U.S." veröffentlicht. Bemerkenswert ist, dass auch Zugferd in dieser Übersicht auftaucht. Ein interessantes Papier für alle, die sich einen strukturierten Überblick über die Format-Welt beim Rechnungsaustausch verschaffen wollen.

Studien: Digitalisierungsindex Mittelstand

Mittelständische Unternehmen beschleunigen das Tempo in Sachen Digitalisierung. In der zweiten repräsentativen Telekom-Studie „Digitalisierungsindex Mittelstand“ haben die Unternehmen digital zugelegt und erreichen nun 54 von 100 möglichen Indexpunkten. Im Vorjahr kamen sie auf 52 Punkte. Die Studie zeigt auch: Immer mehr Unternehmen sehen die Digitalisierung als festen Bestandteil ihrer geschäftlichen Entwicklung und als Grundvoraussetzung für ihren künftigen Erfolg. 42 Prozent der Unternehmen haben das Thema Digitalisierung daher in der Geschäftsstrategie verankert. Das ist verglichen mit dem Vorjahr ein deutlicher Zuwachs um 15 Prozentpunkte.

Rechtsprechung: Keine Pflicht zur Vergabe lückenlos fortlaufender Rechnungsnummern bei Einnahme-Überschuss-Rechnung

Verwendet ein Unternehmer keine lückenlos fortlaufenden Rechnungsnummern, so berechtigt dies alleine nicht das Finanzamt zur Erhöhung des Gewinns durch Schätzung eines "Un"-Sicherheitszuschlags. Dies hat das Finanzgerichts Köln für den Fall der Gewinnermittlung durch Einnahme-Überschuss-Rechnung entschieden.

Rechtsprechung: Rechnung muss auch im Niedrigpreissegment immer eindeutige Identifizierung der Leistung ermöglichen

Auch beim massenhaften Handel von Kleidungsstücken und von Modeschmuck im Niedrigpreissegment kann ein Vorsteuerabzug nur vorgenommen werden, wenn die Rechnung eine eindeutige und leicht nachprüfbare Feststellung der Leistung ermöglicht, über die abgerechnet wird. Das hat das Hessische Finanzgericht in zwei Verfahren klargestellt.

Pressespiegel / Linktipps

* E-Rechnung: Unternehmen zeigen gefährliches Halbwissen (Wirtschaftswoche, 21.02.2018)
* Expansionsziel Ausland: Nicht ohne flexibles E-Invoicing (IT-Zoom, 16.02.2018)
* Stadtverwaltung Neuwied: Elektronisches Rechnungswesen erleichtert die Arbeit (Blick-aktuell, 15.02.2018)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 02.03. Webinar: Digitalisierung und Standardisierung am Beispiel des europäischen Standards für die elektronische Rechnung (Seeburger)
* 06.03. Webinar: Elektronische Rechnungsabwicklung in der Cloud – So verzetteln Sie sich nicht! (ibi research)
* 07.03. Webinar: Automatisierte Rechnungsverarbeitung aus der Sicht des CFOs (Basware)
* 09.03. Webinar: GoBD und Tax Compliance im E-Invoicing (Seeburger)
* 13.03.-14.03. Berlin: SEEBURGER E-Invoicing-Kongress (Seeburger)
* 23.03. Webinar: Invoicing in der Schweiz (Seeburger)
* 13.04. Webinar: Die Umsetzung der EN16931 in der Praxis (Seeburger)
* 20.04. Webinar: Praxisbeispiel: Elektronische Archivierung (Seeburger)
* 27.04. Webinar: Modernes, effizientes Datenmanagement (Seeburger)
* 04.05. Webinar: Für Entscheider und Führungskräfte: Marktübersicht E-Invoicing Applikationen und Services - Szenarien, Antworten, Ausblick und Trends (Seeburger)
* 15.05.-16.05. Bonn: E-Rechnungs-Gipfel 2018 (Vereon)
* 16.05.-17.05. Düsseldorf: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 18.05. Webinar: E-Invoicing in der öffentlichen Verwaltung (Seeburger)
* 23.05. Berlin: Der Weg zur E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung (AWV)
* 07.06. Köln: Praxistag Elektronische Rechnung 2018 (GS1)

Basware: Warum automatisierte Rechnungsbearbeitung mehr ist als Dokumentenmanagement mit Workflow-System

Allrounder vs. Spezialist: Welche Lösung eignet sich für welchen Zweck? Wo liegen die Vor- und Nachteile von Lösungen aus dem DMS-Bereich vs. Rechnungsautomatisierung? Und mit welchem System kann man optimale Ergebnisse erzielen?

SEEBURGER: E-Invoicing-Reihe: EDI, ZUGFeRD, XRechnung & Co.

In unserer bereits siebten Auflage der SEEBURGER E-Invoicing-Reihe zeigen unsere Referenten Ihnen die Vorteile der E-Rechnung auf und versorgen Sie auf dem Weg in Ihre digitale Zukunft mit den aktuellen Informationen, wissenswerten Fakten und Praxisbeispielen rund um das Thema E-Invoicing.

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