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Newsletter Ausgabe 1-2018 vom
29. Januar 2018

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Lizenzproblem bremst Implementierung der CEN-Norm

 

Einfach loslegen mit der Implementierung der CEN-Norm für eine Kernrechnung, von Zugferd 2.0 oder XRechnung! So einfach ist das leider nicht. Lizenzrechtliche Fragen und Probleme stehen dem aktuell noch im Wege. Normen, die von der europäischen Normungsorganisation CEN verabschiedet werden, müssen bei den nationalen Normungsorganisationen (in Deutschland beim DIN) gekauft werden. Die Norm DIN EN 16931-1:2017-12 „Electronic invoicing - Part 1: Semantic data model of the core elements of an electronic invoice; German version EN 16931-1:2017“ kostet beim Beuth-Verlag, der die DIN-Veröffentlichungen publiziert, ab 242,60 Euro. Eine kostenpflichtige Spezifikation ist ein erhebliches Hindernis für die Implementierung. Aktuell wird daher nach einer Lösung gesucht, wie die Spezifikation der europäischen Norm sowie der daraus abgeleiteten Spezifikationen lizenzrechtlich sauber kostenlos allen Interessierten zur Verfügung gestellt werden kann. So wie bei Zugferd 1.0. Hoffen wir, dass die Lösung bald gefunden ist.

Ihr Gerhard Schmidt

Standardisierung: Rückblick auf die 4. Ferd-Konferenz: Rechnungsdatenstandard in Deutschland quo vadis? (Gerhard Schmidt)

„Zugferd und XRechnung bleiben Parallellösungen." „Offenbar verfolgen BMWi und BMI in Sachen eRechnung ganz unterschiedliche Strategien." So die Resonanz der Presse (MittelstandsWiki und eGovernment Computing) auf die 4. Konferenz des Forum Elektronische Rechnung Deutschland (Ferd), die am 11. Januar unter dem Motto „E-Rechnung leicht gemacht – Vollgas voraus mit Zugferd 2.0 und XRechnung" in den Räumen des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi) in Berlin stattfand. Wie kommen diese Publikationen zu diesem Urteil? Ist es berechtigt? Haben wir es wirklich mit Parallellösungen zu tun? Wie gravierend unterscheiden sich die Strategien der Ministerien?

Aus dem FeRD: Dokumentation der 4. Ferd-Konferenz mit Video und Präsentationen online

Die vierte Ferd-Konferenz, die am 11. Januar 2018 im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Berlin stattfand, stand unter dem Motto „E-Rechnung leicht gemacht – Vollgas voraus mit Zugferd und XRechnung". Rund 220 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Wirtschaft, Verwaltung und dem Dritten Sektor folgten den Vorträgen der Referenten sowie der anschließenden Podiumsdiskussion. Die einzelnen Vorträge sind auf den Innternet-Seiten des Ferd veröffentlicht. Die gesamte Konferenz wurde gefilmt. Die Videos sind bei Youtube frei verfügbar.

Öffentliche Verwaltung: Bekanntmachung des Standards XRechnung (Version 1.1) im Bundesanzeiger

Das Bundesministerium des Innern hat den Standard XRechnung (Version 1.1) mit Stand 30. November 2017 im Bundesanzeiger bekanntgemacht. Der geänderte Datenaustauschstandard ist ab dem 1. Januar 2018 anzuwenden.

Öffentliche Verwaltung: Planspiel elektronische Rechnung

Der Verband elektronische Rechnung (VeR) hat es sich zur Aufgabe gemacht, die Umstellung auf den elektronischen Rechnungsaustausch mit den Behörden für alle Beteiligten – gerade auch für Lieferanten – vorab zu testen und so einfach wie möglich zu gestalten. In Zusammenarbeit mit der zentralen Koordinierungsstelle für IT-Standards (KoSIT) und dem Bundesministerium des Inneren (BMI) veranstaltet der VeR deshalb ab Herbst 2017 ein umfangreiches Planspiel zur systematischen Erprobung der elektronischen Rechnungsstellung mit dem bevorzugten Standard XRechnung.

Gesetzgebung: Gesetzentwurf zur zwingenden Einführung der elektronischen Rechnung im öffentlichen Auftragswesen in NRW

Am 19.12.2017 hat das Kabinett des Landes Nordrhein-Westfalen den Entwurf eines Gesetzes zur Änderung des E-Government-Gesetzes Nordrhein-Westfalen verabschiedet. Der Gesetzentwurf dient – wie zuvor bereits die Reformen zur elektronischen Rechnung auf Bundesebene – der Umsetzung der EU-Richtlinie zur elektronischen Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen (2014/55/EU vom 16.04.2014). Elektronische Rechnungen aus strukturierten Daten sollen auch im unterschwelligen Bereich zur Pflicht werden. Hybride Rechnungen sollen nur innerhalb einer Übergangsfrist von drei Jahren akzeptiert werden.

Pressespiegel / Linktipps

* Hat die PDF-Rechnung ausgedient? (Computerwoche, 23.01.2018)
* Digitalisierung in der Buchhaltung: EDI (Haufe, 22.01.2018)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 13.03.-14.03. Berlin: SEEBURGER E-Invoicing-Kongress (Seeburger)
* 15.05.-16.05. Bonn: E-Rechnungs-Gipfel 2018 (Vereon)
* 16.05.-17.05. Düsseldorf: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 23.05. Berlin: Der Weg zur E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung (AWV)
* 07.06. Köln: Praxistag Elektronische Rechnung 2018 (GS1)
* 08.10.-09.10. Berlin: Exchange Summit 2018 (Vereon)
* 16.10.-17.10. München: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)

SEEBURGER: Kooperation von SEEBURGER AG und docuvita GmbH Co. KG

Die SEEBURGER AG, führender globaler Anbieter von standardisierten branchenspezifischen Lösungen für die Digitalisierung von Geschäftsprozessen, und der Archivsoftware-Anbieter docuvita GmbH & Co. KG haben einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Beide Spezialisten runden so ihr Lösungsspektrum ab: SEEBURGER mit einem Archivsystem für den Bereich Compliance und docuvita mit Applikationen und Services für den elektronischen Geschäftsdatenaustausch. Kunden profitieren gleich mehrfach: Durch medienbruchfreie Geschäftsprozesse, eine revisionssichere Archivierung sowie reduzierte Kosten und Aufwände.

Basware: Dem Wandel einen Schritt voraus: Die Basware-Roadmap 2018

Die neuesten Technologien aus den Bereichen Cloud, mobiles Arbeiten, Kollaboration und Analytics fließen in die Basware Source-to-Pay-Lösung ein, um Ihre Prozesse zu optimieren und Ihren Mehrwert für das Unternehmen zu steigern. Vor allem hervorzuheben sind verbesserte Analyse-Möglichkeiten und die Nutzung von Künstlicher Intelligenz.

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