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Newsletter Ausgabe 12-2017 vom
31. Dezember 2017

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Dynamik in 2018

 

Es verspricht ein dynamisches Jahr zu werden bei der digitalen Transformation des Rechnungsaustauschs. Gleich in der zweiten Januarwoche wird es in Berlin eingeläutet mit der  4. Ferd-Konferenz unter dem Motto „E-Rechnung leicht gemacht – Vollgas voraus mit Zugferd 2.0 und XRechnung“. Wer wird das Rennen machen, Zugferd oder XRechung? Der Wettbewerb der Formate wird dabei nicht so spannend sein (beide rekurrieren schließlich auf dieselbe CEN-Norm) wie der Wettbewerb der Digitalisierungsansätze, die hinter den Formaten stehen. Der stark auf die bildhafte analoge Rechnung fixierte Ansatz von Zugferd auf der einen Seite und auf der anderen der radikal nur noch strukturierte Daten akzeptierende Ansatz von XRechnung. Im Artikel „Die hybride Rechnung und das Kartoffeltheorem“ habe ich mir zu dieser Frage einmal etwas ausführlicher Gedanken gemacht.

Rechnungsdatenformate zu standardisieren ist eine Sache, die Formate dann auch zu implementieren eine andere. Hier hapert es noch ganz gewaltig. Statt Entschlossenheit zur Implementierung zeigten viele Softwarehersteller Abwarten. Wird sich Zugferd durchsetzen? Was bringt die CEN-Norm für elektronische Rechnungen? Was will die Verwaltung? Erst wenn das klar ist, wird implementiert. Der Nebel sollte sich inzwischen gelichtet haben und der Implementierung strukturierter Rechnungsdaten nichts mehr im Wege stehen. Dass sich genau hier viel Dynamik entwickelt, wäre mein besonderer Wunsch für das Jahr 2018.

Ihr Gerhard Schmidt

Zugferd: Die hybride Rechnung und das Kartoffeltheorem (Gerhard Schmidt)

Von der hybriden Rechnung sind alle spontan begeistert. Verspricht sie doch einen geschmeidigen Einstieg und Übergang in die digitale Transformation des Rechnungsaustauschs. Doch kann die hybride Rechnung – insbesondere ihre Ausprägung bei Zugferd – die in sie gesetzten Hoffnungen und Erwartungen auch erfüllen? Seit Veröffentlichung von Zugferd 1.0 sind mehr als dreieinhalb Jahre vergangen, die Zugferd zugrunde liegenden Konzepte sind sogar über fünf Jahre alt, im Zeitmaß der digitalen Transformation eine kleine Ewigkeit. Genug Zeit für die hybride Zugferd-Rechnung, um sich in der Praxis zu bewähren. Zeit für eine kritische Bestandsaufnahme.

Leitfäden: Die elektronische Rechnung in der öffentlichen Verwaltung (Stefan Groß, Bernhard Lindgens, Patrick Burghardt, Jakob Hamburg)

Mit der Richtlinie 2014/55/EU über die elektronische Rechnungsstellung bei öffentlichen Aufträgen ist die Elektronifizierung des Rechnungsaustauschs auch bei der öffentlichen Verwaltung angekommen. Dabei gibt es durchaus noch schwierige Hürden in der praktischen Umsetzung zu meistern, um die Vorgaben des europäischen und nationalen Gesetzgebers in die Praxis umzusetzen. Der Praxisleitfaden „Die E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung" bietet eine Übersicht zu den regulatorischen Änderungen. Darüber hinaus gibt er generelle Denkanstöße für die Einführung der E-Rechnung im öffentlichen Auftragswesen und beinhaltet zahlreiche Hilfestellungen für die Umsetzung.

Rechtliches: Die Frage der Originalrechnung im Provider-Modell (Stefan Groß, Bernhard Lindgens, Stefan Heinrichshofen)

Für den Versand sowie den Empfang elektronischer Rechnungen setzen Unternehmen häufig auf den Einsatz spezialisierter Dienstleister, sog. „Service-Provider". Diese übernehmen dann die Rolle, Rechnungen in allen gängigen Formaten zu erzeugen (Ausgangsseite) bzw. diese in unterschiedlichen Formaten entgegenzunehmen (Eingangsseite). Da die entsprechenden Prozesse regelmäßig auch Datenkonvertierungen vorsehen, insbesondere um dem Rechnungsempfänger die automatisierte Übernahme und Verarbeitung zu ermöglichen, stellt sich aus umsatzsteuerlicher Sicht die Frage nach dem Verbleib des Rechnungsoriginals.

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 11.01. Berlin: 4. FeRD-Konferenz (Forum Elektronische Rechnung Deutschland)
* 13.03.-14.03. Berlin: SEEBURGER E-Invoicing-Kongress (Seeburger)
* 15.05.-16.05. Bonn: E-Rechnungs-Gipfel 2018 (Vereon)
* 16.05.-17.05. Düsseldorf: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 23.05. Berlin: Der Weg zur E-Rechnung in der öffentlichen Verwaltung (AWV)
* 08.10.-09.10. Berlin: Exchange Summit 2018 (Vereon)
* 16.10.-17.10. München: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)

SEEBURGER: SEEBURGER E-Invoicing-Kongress auch 2018 in Berlin

Die SEEBURGER AG setzt ihre erfolgreiche E-Invoicing Kongressreihe im Deutschen Landkreistag in Berlin am 13. und 14. März 2018 fort. Auf dem am Markt einmaligen und exklusiven Veranstaltungskonzept beleuchten unter dem Motto „Wie die Digitalisierung der Rechnung Ihren Geschäftsalltag verändern wird" namhafte Referenten aus Wirtschaft, der öffentlichen Verwaltung und Verbänden die elektronische Rechnung (engl. E-Invoicing) aus verschiedensten Perspektiven neutral und informieren über aktuellste Entscheidungen und Praxisberichte und laden die Teilnehmer zum exklusiven und wertvollen Erfahrungsaustausch und Networking rund um das Thema E-Rechnung ein.

Basware: XRechnung vs. ZUGFeRD – Was sie über die Formate zum Rechnungsaustausch mit der öffentlichen Verwaltung wissen müssen

Lange Zeit wurde ZUGFeRD als möglicher Standard für den Rechnungsaustausch mit der öffentlichen Verwaltung gehandelt. Im Juni 2017 wurde nun das Format XRechnung vom IT-Planungsrat veröffentlicht und damit zum nationalen Standard. Wir haben uns gefragt, durch was sich die beiden Formate auszeichnen, wo die Unterschiede liegen und ob man ZUGFeRD trotzdem für die Rechnungsstellung an die öffentliche Verwaltung nutzen kann.

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