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Newsletter Ausgabe 9-2017 vom
30. September 2017

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Zweiter Startschuss zur Implementierung von Zugferd

 

Als im Sommer 2014 mit der Veröffentlichung der Spezifikation 1.0 der Startschuss für Zugferd fiel, haben diesen nicht allzu viele Hersteller von rechnungserzeugender Software gehört. Oder sie haben ihn gehört und sich erst einmal Zeit gelassen. Ging es doch nicht um einen Sprint, bei dem sich die Gewinner zeitnah im Glanz ihrer Medaillen sonnen können, sondern um einen Marathon, vielleicht sogar um einen Ultramarathon. Da gilt es, die Kräfte einzuteilen, die Mitbewerber im Auge zu behalten, mit dem Start gar zu warten. Für die Zuschauer kein sehr dynamisches Bild. Als dann noch bekannt wurde, dass beim europäische Komitee für Normung CEN die Norm für eine Kernrechnung entwickelt werden soll, sind die noch nicht Gestarteten erst recht nicht gestartet und die, die schon unterwegs waren, haben ihr Tempo gedrosselt. Denn wenn es eine europäische Rechnungsdatennorm gibt, dann muss diese das Ziel sein, und nicht das nationale Zugferd.

Seit wenigen Wochen gibt es die europäische Norm für „Elektronische Rechnungsstellung EN 16931". Die europäische Zielmarke ist damit gesetzt. Und auch für Zugferd gibt es durch das kürzlich verabschiedete „Zugferd 2.0 Profil EN 16931" eine neue Zielmarke. Die Bezeichnungen machen deutlich: die Zielmarken sind identisch.

Der zweite Startschuss zur Implementierung von Zugferd ist also gerade gefallen. Lauter, weil europäisch und nicht nur national. Und zwingender, denn alle Hersteller rechnungserzeugender Software müssen die neue Zielmarke passieren, wenn unter ihren Kunden Unternehmen sind, die an die öffentliche Verwaltung liefern. Denn die öffentliche Verwaltung wird auf Rechnungen basierend auf der CEN-Norm bestehen.

Pflicht für die Hersteller rechnungserzeugender Software ist ab sofort die Implementierung der CEN-Norm EN 16931 / des Zugferd 2.0 Profil EN 16931. Zur Kür wird für sie gehören, ob sie zusätzlich noch mehr strukturierte Daten implementieren wollen, ob sie Spezialisierungen innerhalb der Norm unterstützen wollen (für Experten: CIUS) und ob sie neben dem Versand von ausschließlich strukturierten Daten auch ein hybrides Rechnungsformat unterstützen. Über Fragen und Aspekte der Kür wird noch ausführlich zu reden sein.

Ihr Gerhard Schmidt

Zugferd: Zugferd 2.0 Profil EN 16931 verabschiedet

Das "Forum elektronische Rechnung Deutschland" hat am 13.09.2017 das Rechnungsdatenformat Zugferd 2.0 Profil EN 16931 verabschiedet. Das Format ist vollständig kompatibel zur europäischen Norm einer Kernrechnung, die die europäische Normunsorganisation CEN im Juni 2017 als EN 16931 veröffentlicht hat. Damit können Rechnungen im Format Zugferd 2.0 Profil EN 16931 zukünftig an alle europäischen Verwaltungen geschickt werden, weil diese das Format gemäß EU-Richtlinie 2014/55/EU empfangen und verarbeiten können müssen.

Rechtliches: Bundeskabinett beschließt E-Rechnungs-Verordnung

Zukünftig sollen private Unternehmen Rechnungen an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung weit überwiegend elektronisch stellen können. So sieht es die E-Rechnungs-Verordnung des Bundes vor, die am 06.09.2017 vom Bundeskabinett verabschiedet wurde. Rechnungen sollen künftig nicht mehr ausgedruckt, kuvertiert und frankiert, sondern mit nur wenigen Klicks über ein webbasiertes Rechnungsportal des Bundes in dem einheitlichen Format XRechnung digital hochgeladen und an den Empfänger gesendet werden können.

Rechtliches: Analyse der E-Rechnungs-Verordnung aus Sicht der Praxis (Stefan Groß und Jakob Hamburg)

Wenngleich noch Details in der Umsetzung zu regeln sein werden, so ist die nun in der E-Rechnungs-Verordnung erfolgte Konkretisierung der gesetzlichen Vorgaben durchweg positiv hervorzuheben. Dazu besteht die durchaus berechtigte Hoffnung, dass die XRechnung zugleich eine „Blaupause" für den B2B-Bereich darstellen könnte, da Unternehmen, die an die öffentliche Verwaltung fakturieren, dieses Format zugleich für ihre unternehmerischen Kunden nutzen könnten. Die beschlossene Verordnung über die elektronische Rechnungsstellung ist über die Verwaltungsgrenze insoweit geeignet, die internationale Wettbewerbsfähigkeit und den digitalen Reifegrad der deutschen Wirtschaft insgesamt zu fördern.

Standardisierung: Chaos bei den deutschen E-Rechnung-Standards? (Ulrich Giesen)

Was ist los auf dem E-Rechnungs-Sektor in Deutschland? fragt sich der Geschäftsführer eines auf Steuerberater und deren Mandanten spezialisierten Computer-Systemhauses, ein Zugferd-Pionier seit 2014. Seine Antworten und Erkenntnisse entwickelt er in einem 12-seitigen Kundennewsletter. Eine Sichtweise, der sich wohl viele am elektronischen Rechnungsaustausch Interessierte anschließen können.

Standardisierung: Rechnungs.fans – Informationen und Tools zur Entwicklung von Software und Branchenprofilen für standardisiert elektronische Rechnungen

Im Juni 2017 hat die europäische Normungsorganisation CEN den Standard für eine Kernrechnung (EN16931) veröffentlicht. Dieser Standard wird den elektronischen Rechnungsaustausch in den kommenden Jahren maßgeblich prägen. Einzelne Branchen werden Branchenprofile auf der Basis des Standards definieren. Die öffentliche Verwaltung hat dies bereits getan und ihr Branchenprofil XRechnung genannt. Zugferd 2.0 wird ebenfalls auf diesem Standard basieren. Wo gibt es zwischen den verschiedenen Varianten des CEN-Standards Gemeinsamkeiten, wo Unterschiede? Präzise Antworten im Detail gibt Rechnungs.fans, ein kostenloses Informations- und Toolangebot, auf das niemand wird verzichten wollen, der Software auf der Basis des CEN-Standards entwickelt oder Branchenprofile definiert.

Forschung: Studie: Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung - Fakten aus der deutschen Unternehmenspraxis 2017

Elektronische Rechnungen finden in der deutschen Unternehmenspraxis immer höhere Verbreitung und Akzeptanz. Bereits rund die Hälfte der Unternehmen bevorzugt den Versand und den Empfang von Rechnungen in digitaler Form gegenüber klassischen Papierrechnungen. Das zeigt die Studie „Elektronische Rechnungsabwicklung und Archivierung: Fakten aus der deutschen Unternehmenspraxis 2017" der Mittelstand 4.0-Agentur Handel, die das Forschungsinstitut ibi research an der Universität Regensburg als Träger der Agentur im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) durchgeführt hat.

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 09.10.-10.10. Barcelona: Exchange Summit (Vereon)
* 13.10. Webinar: EU-Format und Auswirkungen auf die Praxis der E-Rechnung in Wirtschaft und Verwaltung (Seeburger)
* 17.10.-18.10. München: Elektronischer Rechnungstag (Kongress Media)
* 20.10. Webinar: PDF/A-3: Qualität und Flexibilität für Dokumente (Seeburger)
* 19.10.-20.10. Köln: EuroFactura 2017 (ferd management & consulting)
* 27.10. Webinar: Best Practice II: Live-Bericht aus der Praxis (Seeburger)
* 07.11. München: Basware Connect (Basware)
* 10.11. Webinar: Best Practice III: Live-Bericht aus der Praxis (Seeburger)
* 14.11. Böblingen: E-Invoicing Roadshow in Böblingen (Seeburger)
* 17.11. Webinar: GoBD und Tax Compliance im E-Invoicing (Seeburger)
* 01.12. Webinar: E-Invoicing auf internationaler Ebene (Seeburger)
* 12.12. Webinar: ZUGFeRD & Co. im Jahresrückblick 2017 (Seeburger)

Basware: Praxisbeispiele und Trends rund um die elektronische Rechnung auf der Basware Connect 2017

Der Vergleich Ihrer Prozesse von der Bestellung bis zur Bezahlung mit bereits digitalisierten Unternehmen steht im Fokus dieses Events. Folgende Vorträge erwarten Sie:

  • Chancen und Grenzen von Robotic Process Automation (RPA) mitAndreas Kirchberg (Principal, Horváth & Partner GmbH)
  • Ablösung eines Rechnungsworkflows-Systems als Blueprint für eine globale P2P-Einführung bei Freshfields Bruckhaus Deringer LLP (Berenice Koch)
  • Automatisierte Rechnungsbearbeitung in Shared Service Centern bei der Terex Corporation (Benjamin Czech)
  • Tipps für Ihr e-Invoicing-Projekt von Bruno Koch (Billentis)
  • u.v.m.

SEEBURGER: „SEEBURGER E-Invoicing-Reihe“ erfolgreich gestartet

Mit neuer Rekordteilnehmerzahl ist die sechste Auflage der beliebten Webcast-Serie der SEEBURGER AG im September gestartet. Aufgezeigt werden die Vorteile der E-Rechnung und Strategien auf dem Weg in die digitale Zukunft. Teilnehmer erhalten aktuellste Informationen, wissenswerten Fakten und Praxisbeispielen aus erster Hand:

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Zweiter Startschuss zur Implementierung von Zugferd

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Rechnungsprozesse

Whitepaper "E-Rechnung: Treiber der digitalisierten Suppy Chain" (Okoli, Gottwald, Wessel, Rohn)

Zugferd

Wie Zugferd durch das Geschäftsinteresse einiger kleiner Unternehmen ausgebremst wird (Gerhard Schmidt)

Standardisierung

CEN-Norm "Elektronische Rechnungsstellung" veröffentlicht

Standardisierung

XRechnung - ein neuer Standard? (Gerhard Schmidt)

Literatur

Billentis-Marktstudie 2017 "E-Invoicing / E-Billing"

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