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Newsletter Ausgabe 10-2016 vom
7. Oktober 2016

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Geben Sie Zugferd die Ehre!

 

So stellen sich viele das Zugferd-Entwicklerteam vor: da sitzt ein Dutzend adäquat honorierter Spezialisten zusammen, beschlagen in allen Verästelungen komplexer Rechnungen, auf jahrelange Erfahrungen im Rechnungsaustausch zurückblickend, einerseits die Interessen der eigenen Branche im Blick, andererseits branchenübergreifend für die gesamte Wirtschaft und öffentliche Verwaltung denkend, die Szene internationaler Standards bestens kennend, auf eine blitzsaubere Methodik achtend, immer auch die großen Zusammenhänge im Kopf, international exzellent vernetzt, trittsicher auf dem europäischen Standardisierungsparkett. Stimmt so auch. Bis auf ein kleines Detail. Bezahlt wird für diese (inzwischen langjährige) Arbeit keiner. Alle engagieren sich ehrenamtlich!

Unter Ehrenamt wird im Allgemeinen altruistisches Handeln verstanden. Motive und Ausprägungen altruistischen Handelns gibt es viele. Eine davon: Egoisten sind gut beraten, Altruisten zu sein oder als solche zu erscheinen, denn dadurch machen sie den größten Profit. Nehmen wir einmal an, die Zugferd-Entwickler gehören zu dieser Kategorie, schließlich verfolgt das sie delegierende Unternehmen oder ihr Verband ja wirtschaftliche Interessen. Klar ist: Von den Ergebnissen der Arbeit profitieren alle, auch die Masse derer, die keinen Finger dafür gekrümmt haben. Wer aber gestaltend mit dabei ist, weiß heute schon, wie die Spezifikation von Zugferd 2.0, die erst im nächsten Jahr veröffentlicht werden soll, aussehen wird, kann also jetzt schon deren Umsetzung anpacken. Bei der Geschwindigkeit des Digitalisierungsprozesses ein erheblicher Vorteil. Er kennt aus den Diskussionen Begründungszusammenhänge, die er sich sonst mühsam aus langen Dokumenten erschließen müsste – oder nie erfährt. Er erlebt unmittelbar, was sich beim elektronischen Rechnungsaustausch wohin bewegt – oder auch nicht bewegt. Es gibt also viele Gründe, bei der Zugferd-Entwicklung mitzumachen. Schade nur, dass das noch zu wenige erkannt haben. Dann könnte der Wunsch vieler vielleicht heute schon in Erfüllung gegangen sein und neben der Rechnung auch die Bestellung zur Zugferd-Familie gehören. Ja, wenn das Zugferd-Team nur größer wäre ... . Daher mein Appell an Sie: Engagieren Sie sich ehrenamtlich bei Zugferd! Geben Sie Zugferd die Ehre! Es lohnt sich.

Ihr Gerhard Schmidt

Aus dem FeRD: Zugferd zieht immer größere Kreise (Gerhard Schmidt)

Auf der jährlichen Ferd-Konferenz präsentiert das Forum Elektronische Rechnung Deutschland seine Arbeitsergebnisse. Die inzwischen dritte Veranstaltung fand am 8. September 2016 im Bundeswirtschaftsministerium statt, wiederum unter dem Titel „E-Rechnung leicht gemacht – Vollgas voraus mit Zugferd“. Drei Premieren konnte der FeRD-Vorsitzende Stefan Engel-Flechsig in seiner Begrüßungsrede für den Tag ankündigen. Die Teilnahme des Partnerforums aus Frankreich mit Präsentation der immer engeren deutsch-französischen Zusammenarbeit, der dritte Sektor lotet neben Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung nun auch die Einsatzmöglichkeiten von Zugferd aus und der neu zum Ferd gestoßenen Verband der Treasurer ist dabei, Einsatzszenarien für Zugferd zu erschließen. „Digital first!“, also die elektronische Rechnung mit strukturierten Daten sollte Leitmotiv der von der Leiterin der Mittelstandsabteilung des Bundswirtschaftsministerium Sabine Hepperle eröffneten Konferenz sein.

Öffentliche Verwaltung: Standortbestimmung des Nationalen E-Government Kompetenzzentrums zur Einführung der E-Rechnung in der deutschen Verwaltung (Katrin Safarik, Andreas Steffen)

Was bedeuten die laufenden nationalen wie internationalen Aktivitäten ganz konkret für die E-Rechnung in Deutschland? Welche Standards werden gelten? Wie ist die deutsche Verwaltung bis zur kommunalen Ebene aktuell für den Umgang mit E-Rechnungen aufgestellt? Und welche Lösungen stehen zur Verfügung? Diesen Fragen ging das Nationale E-Government Kompetenzzentrums e.V. (NEGZ) in einem Workshop im April 2016 nach. Ein Roundtable mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft sollte mehr Klarheit in die Faktenlage bringen, offene Fragen und Klärungsbedarf benennen und Empfehlungen an die relevanten Akteure formulieren, damit die E-Rechnung in Wirtschaft und Verwaltung im Gleichklang eingeführt werden kann. Der Ergebnisbericht liegt nun vor.

Öffentliche Verwaltung: Der Weg zur E-Rechnung in der Verwaltungspraxis

Die Ergebnisse der AWV-Veranstaltung "Der Weg zur E-Rechnung in der Verwaltungspraxis" sind in einer kostenlosen Publikation (bislang leider nur gedruckt) erschienen. Drei Themenfelder stehen im Fokus: Der Weg zur E-Rechnung in der Verwaltungspraxis - Rahmenbedingungen, Wirtschaft und Verwaltung im Themenfeld elektronische Rechnung sowie Unterstützungsangebote und praktische Erfahrungen.

Rechnungsprozesse: Einstiegsszenario für elektronische Rechnungsprozesse (Achim Kauffmann)

Das Thema Digitalisierung ist längst mitten in den Unternehmen angekommen. Während manche Branchen und Fachabteilungen den Wandel schon vollzogen haben, stehen andere noch am Anfang. Glaubt man aktuellen Zahlen, gehören Buchhaltungen eher zur zweiten Gruppe. Der Anteil elektronischer Rechnungen am Gesamtvolumen liegt in Deutschland noch bei unter 10%. Mit Wachstumsraten von jährlich 30% und der Förderung des elektronischen Rechnungsaustauschs im öffentlichen Sektor ist die Tendenz allerdings deutlich steigend. Finanzleitern und allen anderen, die in einem Unternehmen mit dem Umstieg auf elektronische Prozesse befasst sind, stellt sich also die Frage, wie sie dieses komplexe Thema am besten anpacken. Mein Rat: Think big, start small!

Rechtliches: Europäischer Gerichtshof zur Berichtigung von Rechnungen

Der EuGH entschied, dass es möglich ist, Rechnungen mit Rückwirkung zu berichtigen. Im Streitfall ging es um Rechnungen, die ohne Angabe der Steuernummer ausgestellt worden waren, jedoch die übrigen Rechnungspflichtangaben enthielten und später ordnungsgemäß berichtigt wurden. Die deutsche Finanzverwaltung war der Meinung, dass das Recht auf Vorsteuerabzug erst im Jahr der Berichtigung entstehen könne, die bis dahin bestehende Steuerrückforderung des Finanzamts insofern zu verzinsen sei.

Rechtliches: Europäischer Gerichtshof zu Rechnungsangaben

Der EuGH, dass der Vorsteuerabzug nicht allein deshalb verweigert werden kann, weil die Rechnung nicht die formellen Voraussetzungen erfüllt. Dies gilt insbesondere dann, wenn die Behörden über alle notwendigen Informationen verfügen, um zu prüfen, ob die materiellen Voraussetzungen für die Ausübung dieses Vorsteuerabzugsrechts vorliegen. Zudem entschied der EuGH, dass die Leistungsbeschreibung auf Rechnungen auf jeden Fall den Leistungszeitpunkt beinhalten muss. Das Gericht stellte aber keine Detailvoraussetzungen an die Leistungsbeschreibung.

Leitfäden: Bitkom-Leitfaden: Digitale Prozesse

Alle Veränderungen dieser Welt finden in Prozessen statt. Insofern ist der Prozessbegriff extrem universell und es bedarf für effizientes Arbeiten einer Eingrenzung. Die Bitkom-Projektgruppe "Digitale Prozesse" hat sich in einem kostenlosen Leitfaden dem Prozessbegriff unter der Zielsetzung "Optimierung von Geschäftsprozessen durch Digitalisierung" genähert.

Pressespiegel: Aktuelle Berichterstattung anderer Medien

* Zugferd steht vor einem Hindernisritt (Industrieanzeiger, 26.09.2016)
* E-Rechnung: Behörden unter Zugzwang (IT-Zoom, 07.09.2016)
* Schneller und bequemer – digitaler Rechnungsaustausch (Creditreform, 05.09.2016)
* Betrüger greifen das Rechnungswesen von Unternehmen an (Springerprofessional, 01.09.2016)

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 11.10. Webinar, Basware: Elektronische Rechnungsbearbeitung bei 10.000-25.000 Rechnungen pro Jahr - Wie sieht das aus?
* 10.10.-11.10. Barcelona, Vereon: Exchange Summit
* 12.10.-13.10. München, Kongress Media: Elektronischer Rechnungstag
* 14.10. Webinar, Seeburger: Ihre Plattform zur automatischen Belegerfassung – Verarbeitung von Papier- & PDF-Rechnungen
* 18.10. Webinar Basware: Automatisierte Rechnungsverarbeitung mit mehr als 25.000 Rechnungen pro Jahr - Wie sieht das aus?
* 20.10. Webinar Basware: Rechnungsprozesse optimieren – von der Bestellung bis zur Freigabe
* 21.10. Webinar, Seeburger: Best Practice II: E-Invoicing eines global Players
* 28.10. Webinar, Seeburger: Elektronischer Rechnungsaustausch im Kontext von Umsatzsteuer, GoBD und Compliance
* 03.11. Webinar GS1: Elektronische Rechnung im Überblick – ZUGFeRD für Einsteiger
* 08.11. München Basware: Basware Connect
* 07.11.-08.11. Zürich, Vereon: Swiss Payment Forum
* 11.11. Webinar, Seeburger: Saubere Stammdatenqualität und Archivierung beschleunigen E-Invoicing
* 18.11. Webinar, Seeburger: Best Practice III: Rechnungsversand mit ZUGFeRD – die schnelle und komfortable Lösung
* 23.11. Düsseldorf, Basware: e-Invoicing-Frühstück mit einem Gastbeitrag von Ernst & Young
* 24.11.-25.11. Bielefeld, ferd management & consulting: Zugferd-Entwicklertage
* 25.11. Webinar , Seeburger: ZUGFeRD-Rechnungen und DMS – eine effiziente und rechtskonforme Kombination
* 30.11. Berlin, Basware: e-Invoicing-Frühstück mit einem Gastbeitrag von Ernst & Young
* 02.12. Webinar, Seeburger: Best Practice IV: Versand internationaler E-Rechnungen
* 09.12. Webinar, Seeburger: E-Invoicing mit SAP
* 16.12. Webinar, Seeburger: Umsetzung der EU-Richtlinie: Status zu E-Rechnungsgesetz ZUGFeRD & UN/CEFACT

Basware: Frische Impulse für Ihre Finanz- und Einkaufsprozesse!

Am 08.11.2016 treffen sich Fachexperten, Anwender und Basware zum Austausch rund um e-Invoicing, Rechnungsautomatisierung und Purchase-to-Pay in München. Erhalten Sie konkrete Einblicke, z.B. in die ganzheitliche e-Invoicing-Strategie der Daimler AG, die Purchase-to-Pay-Digitalisierung in der internationalen Beschaffung der Klöckner European Operations GmbH sowie die Zukunft der Finanzen aus Sicht der AUDI AG.

SEEBURGER: E-Invoicing & ZUGFeRD schonen Ressourcen bei verbessertem Cash-Flow

Aktuelle Fragen zur E-Rechnung innerhalb der Europäischen Union, insbesondere zu ZUGFeRD sowie Erfahrungsberichte aus der Praxis standen erneut im Mittelpunkt der 3. FeRD-Konferenz im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie Berlin. Mit von der Partie war neben den ZUGFeRD-Akteuren auch der international tätige SEEBURGER-Kunde CLAAS Service and Parts GmbH.

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Aktuell

Editorial

Cebit wieder Gradmesser beim Fortschritt im elektronischen Rechnungsaustausch

Zugferd

Elektronischer Rechnungsaustausch und Zugferd auf der Cebit 2017

Aus dem FeRD

FeRD-Newsletter Ausgabe 1-2017

Rechnungsprozesse

Whitepaper "Elektronisches Rechnungs- management"

Literatur

Verfahrens- dokumentation nach GoBD für kleine und mittlere Unternehmen

Zugferd

Zugferd-Anwender gründen Usergroup

Rechnungsprozesse

E-Invoicing-Dienstleister – Wofür brauche ich den? (André von de Finn)

Rechtliches

Gesetzes über die elektronische Rechnungsstellung im öffentlichen Auftragswesen vom Bundestag verabschiedet (Stefan Groß)

Musteranschreiben

Umstellung auf elektronische Rechnungen und Zugferd

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