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Newsletter Ausgabe 8-2016 vom
6. September 2016

Inhalt:

MAGAZIN


MESSE

Editorial: Das Dilemma mit der Zugferd-Dynamik

 

„Nach erster Euphorie mit großen Erwartungen, scheint es mit Zugferd aktuell nicht so richtig voran zu gehen." Dieser Eindruck wird mir immer öfter vermittelt. Wenn ich die Situation in meinem Unternehmen als Maßstab nehme, muss ich dem zustimmen. Zugferd-Rechnungen verschicke ich selbst nicht. Der Hersteller meiner Faktura-Software hat Zugferd noch nicht implementiert, der Wechsel zu einer Lösung, die Zugferd-Rechnungen erstellen kann, ist zu aufwändig. Also warte ich erst einmal.

Ob Zugferd-Rechnungen bei uns eingehen, weiß ich nicht. Das interessiert mich als Unternehmer auch gar nicht. Alle elektronisch eingehenden Rechnungen werden über ein Portal zur Buchführung an den Steuerberater geschickt. Ob dieser eine Fibu-Software einsetzt, die ggf. Zugferd-XML-Daten aus einer Rechnung zur Verbuchung extrahiert, wage ich zu bezweifeln.

In vielen anderen Unternehmen dürfte die Situation ähnlich sein. Denn Zugferd-fähige Software muss erstens am Markt sein, zweitens von den Anwendern erworben werden und drittens von ihnen eingesetzt werden. Dieser Prozess kann dauern.

Wenn dieser Prozess dann in Schwung kommt und irgendwann 10% aller Rechnungen als Zugferd-Rechnung verschickt werden, und 10% aller Unternehmen Zugferd-Rechnungen verarbeiten können – jeweils ein beachtlicher Erfolg! – dann gibt es trotzdem nur in 1% aller Fälle einen durchgängigen Zugferd-Prozess. Oder anders herum: in 99% der Fälle keinen. Und selbst aus 50% Zugferd-Fähigkeit auf beiden Seiten resultiert nur in einem Viertel der Fälle der Idealprozess.

Bis Zugferd richtig in Schwung kommt, wird es wohl länger dauern, als wir uns alle wünschen. Dennoch wird sich Zugferd durchsetzen. Warum das so ist, wird im Editorial des aktuellen Newsletters des Forum Elektronische Rechnung Deutschland hergeleitet (siehe unten) mit dem Fazit: „Zugferd ist alternativlos. Daher wird sich Zugferd – getrieben durch die digitale Transformation – durchsetzen. Worauf warten Sie noch?"

Ihr Gerhard Schmidt

Aus dem FeRD: Warum sich Zugferd durchsetzen wird (Gerhard Schmidt)

Sind Ihnen, werte Leserinnen und Leser des FeRD-Newsletters, Äußerungen der Art „Bevor ich mich auf das deutsche Zugferd einlasse und ein Zugferd -Projekt starte, warte ich erst einmal ab, was auf europäischer Ebene passiert." oder „Falls Nachfragen von Kunden kommen sollten, werden wir darüber nachdenken, Zugferd in unserem ERP-System zu implementieren." auch schon begegnet? Oder sind Sie sie selbst gegenüber Zugferd noch zurückhaltend? Dann möchte ich Ihnen aufzeigen: Wer wartet, vergeudet wertvolle Zeit, denn Zugferd wird sich durchsetzen.

Rechtliches: Bun­des­ka­bi­nett be­schließt E-Rech­nungs-Ge­setz

Die Rechnungstellung an Behörden und Einrichtungen der Bundesverwaltung durch private Unternehmen soll zukünftig in elektronischer Form möglich sein. So sieht es das E-Rechnungs-Gesetz des Bundes vor, das vom Bundeskabinett am 13.07.2016 verabschiedet wurde.

Rechtliches: Kommentar zum Entwurf E-Rech­nungs-Ge­setz (Stefan Groß und Philipp Matheis)

In einer ersten Einschätzung kommen Stefan Groß und Philipp Matheis zu dem Ergebnis, dass von dem Gesetzentwurf eine durchwegs positive Wirkung für die Fortentwicklung und Verbreitung der elektronischen Rechnungsstellung zu erwarten ist. Insbesondere die Bezugnahme auf strukturierte Daten sowie die betragsunabhängige Anwendung weisen dabei in die richtige Richtung. Auch das Vorhaben, das Gesetz in einem Planspiel vorab zu validieren, ist durchwegs zu begrüßen.

Rechtsprechung: Anforderungen an zum Vorsteuerabzug berechtigende Rechnungen

Die beiden Umsatzsteuersenate des Bundesfinanzhofs (BFH) haben mit zwei am selben Tag getroffenen Vorabentscheidungsersuchen den Gerichtshof der Europäischen Union (EuGH) um die Klärung der Anforderungen gebeten, die im Umsatzsteuerrecht an eine ordnungsgemäße Rechnung zu stellen sind, damit der Leistungsempfänger zum Vorsteuerabzug berechtigt ist.

Forschung: Umfrage zur Akzeptanz von XML-basierten Rechnungsstandards

Das Das Institut für Wirtschaftsinformatik der Leibniz Universität bittet, an einer Studie zur Akzeptanz von XML-basierten Rechnungsstandards teilzunehmen. Ein Online-Fragebogen richtet sich an Mitarbeiter und Management von Unternehmen. In 5 bis 10 Minuten sind die Fragen beantwortet. Die Antworten werden streng vertraulich nach den Regeln des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG) behandelt. Die Ergebnisse der Befragung erlauben es nicht, Rückschlüsse auf die antwortende Person oder deren Unternehmen zu ziehen.

Rechtliches: EU-Compendium E-Invoicing & Retention

Das „EU-Compendium E-Invoicing & Retention“ stellt erstmalig die regelmäßig wiederkehrenden Fragen und Antworten zu den umsatzsteuerlichen Mindestanforderungen an Rechnungen, zum Verarbeitungsprozess beim elektronischen Rechnungsversand sowie zur Speicherung und Aufbewahrung von Rechnungen für die 19 wichtigsten europäischen Länder übersichtlich dar. Dies bietet Unternehmensverantwortlichen die Möglichkeit, sich einen schnellen Überblick über die Rechtslage in den wichtigsten europäischen Ländern zu verschaffen.

Veranstaltungen: Termine der nächsten Monate

* 08.09. Berlin, Forum elektronische Rechnung Deutschland (FeRD): 3. FeRD-Konferenz
* 15.09. Webinar, Basware: Automatisierte Rechnungsverarbeitung mit mehr als 25.000 Rechnungen pro Jahr - Wie sieht das aus?
* 16.09. Webinar, Seeburger: E-Rechnung in einem internationalen Umfeld
* 20.09. Webinar, Basware: Elektronische Rechnungsbearbeitung bei 10.000-25.000 Rechnungen pro Jahr - Wie sieht das aus?
* 19.09.-20.09. Zürich, Vereon: Innovationsforum Industrie
* 23.09. Webinar, Seeburger: Best Practice I: E-Invoicing in der öffentlichen Verwaltung
* 27.09. Webinar, Basware: Einführung von Purchase-to-Pay Lösungen - Risiken und Erfolgsfaktoren
* 30.09. Webinar, Seeburger: Die elektronische Rechnung wird in der EU zur Pflicht
* 11.10. Webinar, Basware: Elektronische Rechnungsbearbeitung bei 10.000-25.000 Rechnungen pro Jahr - Wie sieht das aus?
* 10.10.-11.10. Barcelona, Vereon: Exchange Summit
* 12.10.-13.10. München, Kongress Media: Elektronischer Rechnungstag
* 14.10. Webinar, Seeburger: Ihre Plattform zur automatischen Belegerfassung – Verarbeitung von Papier- & PDF-Rechnungen
* 18.10. Webinar, Basware: Automatisierte Rechnungsverarbeitung mit mehr als 25.000 Rechnungen pro Jahr - Wie sieht das aus?
* 20.10. Webinar, Basware: Rechnungsprozesse optimieren – von der Bestellung bis zur Freigabe
* 21.10. Webinar, Seeburger: Best Practice II: E-Invoicing eines global Players
* 28.10. Webinar, Seeburger: Elektronischer Rechnungsaustausch im Kontext von Umsatzsteuer, GoBD und Compliance
* 03.11. Webinar, GS1: Elektronische Rechnung im Überblick – ZUGFeRD für Einsteiger
* 08.11. München, Basware: Basware Connect
* 07.11.-08.11. Zürich, Vereon: Swiss Payment Forum
* 11.11. Webinar, Seeburger: Saubere Stammdatenqualität und Archivierung beschleunigen E-Invoicing
* 18.11. Webinar, Seeburger: Best Practice III: Rechnungsversand mit ZUGFeRD – die schnelle und komfortable Lösung
* 25.11. Webinar, Seeburger: ZUGFeRD-Rechnungen und DMS – eine effiziente und rechtskonforme Kombination
* 02.12. Webinar, Seeburger: Best Practice IV: Versand internationaler E-Rechnungen
* 09.12. Webinar, Seeburger: E-Invoicing mit SAP
* 16.12. Webinar, Seeburger: Umsetzung der EU-Richtlinie: Status zu E-Rechnungsgesetz ZUGFeRD & UN/CEFACT

SEEBURGER: SEEBURGER präsentiert auf 3. FeRD-Konferenz in Berlin Lösungsportfolio rund um das Thema E-Invoicing & ZUGFeRD

Die SEEBURGER AG präsentiert am 07./08. September 2016 auf der Leitkonferenz für elektronische Rechnungen und ZUGFeRD ihr aktuelles Lösungsportfolio im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Teilnehmer sind neben Vertretern aus Wirtschaft und Verwaltung auch führende Industrieverbände sowie internationale Vertreter aus Frankreich. Dabei berichten Anwender aus erster Hand.

Basware: Frische Impulse für Ihre Finanz- und Einkaufsprozesse!

Am 08.11.2016 treffen sich Fachexperten, Anwender und Basware zum Austausch rund um e-Invoicing, Rechnungsautomatisierung und Purchase-to-Pay in München. Erhalten Sie konkrete Einblicke, z.B. in die ganzheitliche e-Invoicing-Strategie der Daimler AG, die Purchase-to-Pay-Digitalisierung in der internationalen Beschaffung der Klöckner European Operations GmbH sowie die Zukunft der Finanzen aus Sicht der AUDI AG.

GISA: Unit4 ergänzt Portfolio um ZUGFeRD-Lösung von GISA

Unit4, ein schnell wachsender Anbieter von Unternehmensanwendungen für Service-Organisationen, Behörden und Hochschulen ermöglicht seinen Kunden erstmals einen vollautomatischen Rechnungsempfang und –versand nach ZUGFeRD-Rechnungsstandard. Zentrales Element ist die ZUGFeRD-Lösung des IT-Komplettdienstleisters GISA, welche in die Unit4-Produkte integriert wird.

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