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Das Dilemma mit der Zugferd-Dynamik

Editorial des Email-Newsletters September 2016 vom 06.09.2016

01.09.2016

Gerhard Schmidt

Gerhard Schmidt
Gerhard Schmidt ist Chefredakteur von rechnungsaustausch.org

 

„Nach erster Euphorie mit großen Erwartungen, scheint es mit Zugferd aktuell nicht so richtig voran zu gehen." Dieser Eindruck wird mir immer öfter vermittelt. Wenn ich die Situation in meinem Unternehmen als Maßstab nehme, muss ich dem zustimmen. Zugferd-Rechnungen verschicke ich selbst nicht. Der Hersteller meiner Faktura-Software hat Zugferd noch nicht implementiert, der Wechsel zu einer Lösung, die Zugferd-Rechnungen erstellen kann, ist zu aufwändig. Also warte ich erst einmal.

Ob Zugferd-Rechnungen bei uns eingehen, weiß ich nicht. Das interessiert mich als Unternehmer auch gar nicht. Alle elektronisch eingehenden Rechnungen werden über ein Portal zur Buchführung an den Steuerberater geschickt. Ob dieser eine Fibu-Software einsetzt, die ggf. Zugferd-XML-Daten aus einer Rechnung zur Verbuchung extrahiert, wage ich zu bezweifeln.

In vielen anderen Unternehmen dürfte die Situation ähnlich sein. Denn Zugferd-fähige Software muss erstens am Markt sein, zweitens von den Anwendern erworben werden und drittens von ihnen eingesetzt werden. Dieser Prozess kann dauern.

Wenn dieser Prozess dann in Schwung kommt und irgendwann 10% aller Rechnungen als Zugferd-Rechnung verschickt werden, und 10% aller Unternehmen Zugferd-Rechnungen verarbeiten können – jeweils ein beachtlicher Erfolg! – dann gibt es trotzdem nur in 1% aller Fälle einen durchgängigen Zugferd-Prozess. Oder anders herum: in 99% der Fälle keinen. Und selbst aus 50% Zugferd-Fähigkeit auf beiden Seiten resultiert nur in einem Viertel der Fälle der Idealprozess.

Bis Zugferd richtig in Schwung kommt, wird es wohl länger dauern, als wir uns alle wünschen. Dennoch wird sich Zugferd durchsetzen. Warum das so ist, wird im Editorial des aktuellen Newsletters des Forum Elektronische Rechnung Deutschland hergeleitet (siehe unten) mit dem Fazit: „Zugferd ist alternativlos. Daher wird sich Zugferd – getrieben durch die digitale Transformation – durchsetzen. Worauf warten Sie noch?"

Ihr Gerhard Schmidt

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