Stadtwerke Weimar implementieren GDPdU-Prozess für die Stromsteuerprüfung
07.09.2009
Die Stadtwerke Weimar Stadtversorgungs-GmbH (SWW) versorgen ca. 60.000
Weimarer mit Strom, Gas und Wärme. Zur Vorbereitung einer anstehenden
Stromsteuerprüfung für die Jahre 2005 und 2006 wollten die Stadtwerke
Weimar das Daten liefernde SAP IS-U-System untersuchen und gemäß den
Regeln der GDPdU einrichten. Dabei unterstützte sie das
GDPdU-Competence Center der GISA GmbH.
Die SWW hatten sich im Vorfeld dafür entschieden, die GDPdU-Daten und
Prüfer-Userrechte möglichst in eigener Regie vorzubereiten, um nicht
ständig auf externe Dienstleister angewiesen zu sein. Zunächst sollte
ein GDPdU-Check den IST-Stand des Datenbestandes klären und ermitteln,
welche Schritte vor einer Betriebsprüfung erforderlich sind.
Anschließend sollte ebenfalls eigenständig der GDPdU-Prozess für die
betroffenen SAP-Anwendungen umgesetzt werden. Für die bevorstehende
Prüfung war ein Z3-Zugriff vorgesehen. Dafür sollten die in SAP IS-U
geführten Massendaten kontrolliert vorbereitet werden. Gleichzeitig
wollten die Stadtwerke Weimar in der Lage sein, eventuelle
Nachforderungen flexibel bedienen zu können. Dies gilt sowohl für die
Neuerstellung von Datenbeständen als auch für die Nachlieferung
einzelner Datenfelder oder Datensätze. Die Visualisierung der
Extraktion sowie die technische und inhaltliche Eigenkontrolle der
Extrakte mussten vor der Prüfung abgewickelt werden. Im GDPdU-Check
wurden sowohl die Systeme der Konzern-Gesellschaften analysiert, als
auch die Systeme der Unternehmen, für die SWW die kaufmännische
Betriebsführung übernimmt.
Die Projekt-Dokumentation erfolgte in Form von System- und
Schnittstellen-Grafiken, System-Befund-Listen und einem
GDPdU-Grob-Konzept, aufgeteilt nach Gesellschaften. Aus einer
Kosten-Nutzen-Betrachtung und einer Chancen-Risiken-Abwägung entstanden
Entscheidungsgrundlagen für den Konzern und die
Betriebs-Gesellschaften. Für die Konzerngesellschaften erfolgten im
Anschluss an den GDPdU-Check für die SAP-Daten die Umsetzung der
Entscheidungen.
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